Nach der Wiesn: Mit 2,5 Promille am Steuer

Unser Blaulicht-Report zum Herbstfest gestern: Nach Wildbieseln Einsatz von Pfefferspray

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blaulichtDie Wiesnwache beim Rosenheimer Herbstfest achtet auf den Jugendschutz und traf dabei gestern am Montag immer wieder auf qualmende Mädchen und Buben, von denen sich einige partout nicht von ihren Glimmstängeln trennen konnten, heißt es heute am Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung der Polizei. Den Heimweg von der Wiesn hätte ein Rosenheimer wohl besser zu Fuß oder mit dem Taxi angetreten und nicht mit seinem eigenen Vehikel. Die Fahrt mit mehr als 2,5 Promille wurde von der Verkehrspolizei rechtzeitig im Stadtgebiet gestoppt, ehe jemand …

… zu Schaden kam.

Obwohl die motorisierten Wiesnbesucher ihre Fahrzeuge überwiegend an den ausgewiesenen Parkplätzen abstellen und eine sehr gute Parkmoral unter Beweis stellen, sagt die Polizei, hingen bereits drei Autos „am Haken“ der Abschleppunternehmen. Rettungswege und Feuerwehranfahrtszonen seien unbedingt freizuhalten und hier würden keine Ausnahmen geduldet.

Zu vorgerückter Stunde spielte auch das leidige Thema „Wildbieseln“ wieder eine Rolle. Obwohl im Umfeld des Herbstfestes zahlreich WC-Container aufgestellt seien, habe ein 19-Jähriger seine Notdurft im freien Gelände verrichtet. Während der Ansprache durch den Sicherheitsdienst kam es nach einem verbalen Streit zum Einsatz von Pfefferspray, so dass beide Beteiligten medizinisch behandelt werden mussten. Von wem der Spray-Einsatz ausging, wird nicht mitgeteilt.

Unabhängig von diesem Vorfall empfiehlt die Polizei, die öffentlichen Toiletten zu benutzen. Die Umgebung des Festgeländes werde von einer Sicherheitsfirma kontrolliert. Erwischte „Wildbiesler“ müssen mit einem empfindlichen Bußgeld von 100 Euro rechnen, zu denen noch 25 Euro Verwaltungsgebühr hinzukommen würden.

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