Müllsack über Radaranlage gestülpt

Unbekanntem Täter könne laut Polizei sogar eine Freiheitsstrafe drohen

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BlaulichtEinen Müllsack hatte ein bislang unbekannter Täter über die Radar-Blitzanlage an der B304 in St. Georgen beim Bahnübergang gestülpt und mittels Plakatklebeband zugeklebt. Die Polizei entfernte den Müllsack. Am selben Tag um etwa 23 Uhr aber war die Radaranlage erneut zugeklebt worden. Da es sich in St. Georgen auf der B304 um eine sehr unfallträchtige Stelle handele, so die Polizei heute am Nachmittag, sei dort vor geraumer Zeit eine Geschwindigkeitsmessanlage fest installiert worden. Nicht einmal mehr von einem „schlechten Scherz“ könne man hier noch sprechen, so die Polizei weiter, da das Strafgesetzbuch (StGB) …

… für eine derartige Tat eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vorsehe.

Im § 316 b StGB (Störung öffentlicher Betriebe) heiße es wörtlich: „Wer den Betrieb einer der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit dienenden Einrichtung oder Anlage dadurch verhindert oder stört, dass er eine dem Betrieb dienende Sache zerstört, beschädigt, beseitigt, verändert oder unbrauchbar macht, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“.

Die Polizei weist daher darauf hin, dass diese Aktionen ausnahmslos eine strafrechtliche Ermittlungen und eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft zur Folge haben.

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2 Gedanken zu „Müllsack über Radaranlage gestülpt

  1. Bravo Unbekannter, dass du gegen die Abzocke vorgegangen bist!
    Hoffentlich erwischen sie dich nie, denn dein Strafmaß wäre ja genau so hoch, wie das des kürzlich entlassenen Brunner Totschlägers! So ists gerecht. Aber wenn du auf schwere Kindheit plädierst, kannst vielleicht auch früher raus für deine schreckliche Mülltüten-Tat.

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  2. Eine von derartiger Brutalität und Skrupellosigkeit geprägte Tat kann ja auch nur mit einer Freiheitsstrafe bedacht werden, da brauchen einen die Grünen nicht noch extra drauf hinweisen, in diesem gerechten Land habe ich mit gar nichts anderem gerechnet!

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