Mentale Stärke lernen

Referat im RoMed-Krankenhaus Rosenheim vor rund 40 Klinikärzten

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mentalWer kennt das nicht? Der Tag fängt schon eher bescheiden an: Auf dem Weg zur Arbeit ist Stau und das Parkhaus ist voll belegt. Nach einer gefühlten Unendlichkeit schließlich am Arbeitsplatz angekommen, wartet ein Berg von Arbeit. Das Telefon klingelt unaufhörlich und ein Kollege hat „Mist gebaut“. Das hat Sprengstoffpotential und der erste Konflikt ist vorprogrammiert. Psychologin Isa Schlott und ihr Ehemann Dr. Martin Schlott referierten dazu im RoMed Klinikum Rosenheim vor rund 40 Klinikärzten, um Tipps und Hilfestellungen für ihren Berufsalltag zur Stressbewältigung zu geben.

Denn eine zentrale Aussage des Abends war: Nur diejenigen werden den Berufsalltag dauerhaft gut meistern, die in der Lage sind, Stress am besten zu verarbeiten. Durch die Schaffung von mentalen Ankern und Ressourcen sowie Ritualen lasse sich ein persönlich „guter Zustand“ abrufen. Ebenso wichtig ist, eine vernünftige Balance zwischen An- und Entspannung zu schaffen.

In einer bunten Mischung aus Theorie und praktischen Übungen erklärten und motivierten die Trainer ihre Zuhörer. Die Einblicke reichten von positivem Fokussieren über Macht und Stärke der Gedanken bis hin zu „Power Posing“ und Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP), eine Technik um sich jederzeit z. B. in einen positiven Zustand zu bringen.

„Die Veranstaltung sollte Anreize schaffen und etwas Aufrütteln, vielleicht auch eine Initialzündung bei dem einen oder anderen auslösen. Anfangen und Weitermachen muss letztlich jeder selbst“, meinte Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe, Medizinischer Direktor der RoMed Kliniken.

Unser Foto: Medizinischer Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe mit von links Organisatorin Dr.  Barbara Eckel und den Mentaltrainern Dr. Martin Schlott und Dipl.-Psychologin Isa Schlott.

Bild: RoMed Kliniken

 

 

 

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