Menschen, die hinsehen und nicht wegsehen

Gestern Auszeichnung für couragiertes Handeln vor knapp zwei Jahren in Prien

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courageEin couragiertes Handeln: Ingrid Hugger und Prof. Dr. Gerhard Göbel hatten im Februar 2014 zusammen mit vier weiteren Personen nicht weggeschaut, als ein damals 38-Jähriger in Prien seine Lebensgefährtin mit einer Waffe bedrohte (wir berichteten damals). Ein 48-Jähriger war dabei durch einen Schuss schwer verletzt worden. Jährlich verleiht das Bayerische Staatsministerium des Innern die Medaille für besondere Verdienste um die Innere Sicherheit. Gestern am Freitag händigte der Präsident des Polizeipräsidiums, Robert Kopp, den Beiden Medaillen und Urkunden aus …

Im Februar 2014 hatte ein 38-Jähriger auf offener Straße in Prien seine ehemalige Lebensgefährtin geschlagen und mit einer Schusswaffe bedroht. Zwei Frauen und vier Männer hatten während der Tatbegehung in unterschiedlicher Art und Weise auf den Mann eingewirkt und wahrscheinlich Schlimmeres verhindert.

Der Bayerische Innenminister, Joachim Herrmann, konnte anlässlich einer Ehrung im September bereits zwei Männern seinen Dank aussprechen.

In der kleinen Feierstunde gestern ließen die Anwesenden den für sie sehr einschneidenden Fall, bei dem ein 48-Jähriger durch einen Schuss schwer verletzt worden war, noch einmal Revue passieren.

Polizeipräsident Kopp sprach den beiden Geehrten seinen Dank aus und betonte:

„Wir brauchen Menschen wie Sie in unserer Gesellschaft, die hinsehen und nicht wegsehen. Menschen, die den schwierigen dem einfachen Weg vorziehen, aus der Anonymität heraustreten und Zivilcourage zeigen! Sie können Beispiel für andere sein, tätig zu werden. Und sei es nur den Polizei-Notruf 110 zu wählen. Vielen Dank für Ihren Einsatz!“

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