Medizin studieren – wie geht das?

Rosenheimer Arbeitsagentur informiert - Chat am 17. September im abi-Portal

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???????????????????????Rosenheim – Von der „Schwarzwaldklinik“ über „Emergency Room“ bis hin zu „Grey’s Anatomy“ und „Dr. House“: TV-Serien wie diese fesseln und unterhalten seit Jahrzehnten Generationen von Fernsehzuschauern. Schließlich gewähren die Produktionen einen (fiktiven) Einblick in die Arbeit von Ärzten. Aber wie sieht deren Berufsalltag wirklich aus? Wie gestaltet sich das vorherige Medizinstudium? Und welche Voraussetzungen muss man dafür mitbringen? Antworten liefert der nächste abi-Chat am 17. September von 16 bis 17.30 Uhr. Dabei stellt sich ein erfahrenes Expertenteam allen Fragen zum Thema „Medizin studieren“.

 

Ob’s nur an George Clooney in „Emergency Room“ liegt, dass das Medizinstudium so hoch im Kurs steht? Wohl kaum. Vielmehr dürften die Aussicht auf eine vielfältige Tätigkeit, hohes Prestige und Gehalt sowie die Chance, Krankheiten zu bekämpfen und Leben zu retten, zahlreiche Abiturienten am Arztberuf reizen. So verzeichnete das Statistische Bundesamt im Wintersemester 2012/13 mehr als 85.000 Studierende, die sich der Medizin widmeten – so viele wie niemals zuvor. Dabei fällt auf, dass die Frauen in den vergangenen 15 Jahren langsam, aber sicher das Zepter (oder auch Skalpell) in die Hand genommen haben. Gab es 1998 noch ungefähr gleich viele männliche und weibliche Medizinstudierende, standen den knapp 29.000 Männern im Wintersemester 2012/13 fast 47.000 Medizinerinnen gegenüber.

 

Sie alle haben sich für ein anspruchsvolles Studium entschieden, an dessen Beginn die Bewerbung über die Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de) steht. Wer diese Hürde, samt „Numerus Clausus“ und häufig Medizinertest, nimmt, muss sich auf lernintensive Studienjahre und arbeitsreiche Praxiseinsätze gefasst machen. Wer durchhält, wird in der Regel belohnt: Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Ärztinnen und Ärzte sind gut. Laut Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit wird der Bedarf an Humanmedizinern weiterhin wachsen – trotz Ärztezuwachs. Gründe sind unter anderem die zunehmende Zahl älterer Menschen, der Trend zu Arbeitszeitverkürzungen in der Ärzteschaft sowie der bevorstehende Ruhestand vieler älterer Ärzte.

Doch welche Eigenschaften muss man mitbringen, um dem Medizinstudium und Arztberuf gewachsen zu sein? Wie verläuft das Studium? Und welche Rolle spielen die neuen Modellstudiengänge? Antworten auf Fragen wie diese liefert der nächste abi-Chat am 17. September. Dabei stellen sich wieder Berufsberater der Agenturen für Arbeit von 16 bis 17.30 Uhr den Fragen der Nutzer. Mit von der Partie ist außerdem Buchautorin und Ärztin Saskia Christ („Und in fünf Jahren rette ich Menschenleben: Was man wissen muss, bevor man Medizin studiert“).

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi-Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat online im abi>> Portal veröffentlicht wird.

 

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Ein Gedanke zu „Medizin studieren – wie geht das?

  1. Tut es nicht!!!
    72 Stunden Schichten, jahrelang Assistenzarzt und Depp für alles und keinerlei gesellschaftliche Anerkennung, studiert lieber BWL und kauft euch mit Mitte 30 die Welt, als Arzt lebst du mit Mitte 30 noch in einer WG und stehst jeden Dienst mit einem Bein im Gefängnis!

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