Mann randaliert auf Intensivstation

Polizeieinsatz im Priener RoMed-Klinikum

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Prien – In der RoMed Klinik Prien am Chiemsee kam es in der Nacht auf Dienstag zu einem außergewöhnlichen Ereignis. Ein Mann randalierte auf der Intensivstation. Erst das Eingreifen der Polizei brachte die Situation wieder unter Kontrolle.

Der männliche Patient war mittels Rettungsdienst eingeliefert worden. Notfallmäßig wurde der Patient behandelt und auf die Intensivstation gebracht, um dort in einem Zimmer mit vier Intensivplätzen weiter versorgt werden zu können. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich keine weiteren Patienten in diesem Zimmer auf. Der Patient wurde plötzlich aggressiv und randalierte. Daraufhin setzte eine Intensivkrankenschwester umgehend den Notruf bei der Polizei ab. Ein 32-jähriger Intensivkrankenpfleger bekam während der Auseinandersetzung Flüssigkeit ins Auge. Der Mitarbeiter wurde daraufhin in der Ambulanz der Klinik untersucht und behandelt. Um welche Flüssigkeit es sich dabei handelte steht noch nicht fest.

Mit Hilfe mehrerer Polizeieinsatzkräfte und einem Polizeihund konnte der Randalierer überwältigt werden. Die Polizisten sperrten den Patienten im Intensivzimmer ein und letztlich setzte der Polizeihund den Randalierer außer Gefecht. Dabei wurden das Patientenzimmer der Intensivstation, Mobiliar und medizin-technische Geräte beschädigt. Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Es erfolgt erst noch eine Bestandsaufnahme.

Susanne Henn, kommissarische kaufmännische Leiterin der RoMed Klinik Prien am Chiemsee, ist erleichtert dass keine anderen Patienten zu Schaden gekommen sind und betont: „Wir hoffen, dass es unserem Mitarbeiter bald wieder besser geht und wünschen ihm gute Genesung und sind froh, dass keine weiteren Mitarbeiter zu Schaden kamen. Den Einsätzkräften der Polizei danken wir für den schnellen und umsichtigen Einsatz zur Klärung der kritischen Situation.“

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