Lederer und Stöttner: Sorge um Neubau

CSU-Landtagsabgeordnete unzufrieden mit Planungen zum Brennerbasistunnel

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Otto LedererMünchen/Rosenheim – In einer gemeinsamen Pressekonferenz der Deutschen Bahn (DB) und der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wurde am Montag im Landratsamt die Öffentlichkeit über den Planungsstand zum Brennerbasistunnel informiert. So werden auf deutscher Seite nun zwei Projekte parallel angestoßen. Dazu die Rosenheimer Landtagsabgeordneten Otto Lederer (Foto) und Klaus Stöttner …

 

KLAUS STÖTTNER: „Wir sind heute mit der Hoffnung in das Rosenheimer Landratsamt gekommen, etwas Neues zum Stand des Brennernordzulaufs zu erfahren. Die Ergebnisse des Gesprächs sind allerdings ernüchternd. Den Ausführungen der Deutschen Bahn nach, soll nun nicht mehr nur die neue Trasse gefunden, sondern auch die alte bis 2025 ertüchtigt werden. Im Zuge der Ertüchtigung fordern wir jedoch nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutz für die Anwohner im Inntal, sondern darüber hinausgehende lärmschützende Maßnahmen. Diese sind dringend nötig, damit das verkehrlich bereits stark belastete Inntal für die Anwohner lebenswert bleibt!“

 

OTTO LEDERER: „Das Gespräch war zum Teil sehr unbefriedigend. Konkrete Fakten oder längerfristige Prognosen über 2025 hinaus, konnten nicht in Erfahrung gebracht werden. Die Vorstellungen auf Seiten der Deutschen Bahn sind noch sehr vage. Ich fordere deshalb, schnellstmöglich exakte Daten zu ermitteln. Darüber hinaus, müssen bei der geplanten Ertüchtigung der Inntalstrecke für rund 300 Züge pro Tag umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen für die Anlieger sichergestellt werden. Und drittens muss schnellstmöglich mit dem Bürgerdialog zur Trassenfindung für die zweigleisige Neubaustrecke im Inntal begonnen werden.“

 

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