Kuh „randaliert“ in Wohngebieten

Gartenzäune umgeworfen, Blumen gefressen: Polizei stellt ungewöhnlichen „Täter"

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kuh 3Klingeln an der Haustüre – hallo, niemand daheim? Warum macht keiner auf? Gestern am Donnerstag gegen 13 Uhr wurde die Polizei in Rosenheim zu einem außergewöhnlichen Einsatz gerufen: Es wurden Randale mitgeteilt, bei denen Gartenzäune umgeworfen und mühsam gesähte Blumen gefressen wurden. Vor Ort sahen die Beamten einen eher ungewöhnlichen ‚Täter‘ – eine trächtige Jungkuh, die sich auf Erkundungstour befand. Nach einer kurzen Verfolgung durch Wohngebiete konnte die …

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… aufgeregte Kuh in einem angrenzenden Grundstück „dingfest“ gemacht werden. Da ein Entkommen aus der Einfahrt nicht mehr möglich war und niemand die Haustüre öffnete, gab die Kuh auf und erkundete bis zum Eintreffen ihres Besitzers die Hofeinfahrt, wodurch ihr hier weitere Blümchen zum Opfer fielen.
Nach einer kurzen Wartezeit wurde die dann beleidigte Kuh ihrem Besitzer zugeführt und zurück zu ihrem Stall gebracht, wo sie sicherlich ihren Genossinnen stolz von ihrem spannenden Ausflug erzählte …
Sollten weitere Anwohner geschädigt worden sein, wird um Mitteilung bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter 08031/200-0 gebeten.

 

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Ein Gedanke zu „Kuh „randaliert“ in Wohngebieten

  1. Günther Pfeffinger

    Auch für Kühe gilt die Unschuldsvermutung. Deswegen bitte das Tier als „mögliche Täterin“ bzw. „Tatverdächtige“ bezeichnen und bitte das Gesicht anonymisieren – auch wenn die Sachlage mehr als belastend ist. Ist wieder ein typischer Fall von zu viel Graskonsum… und dann verwirrt durch die Gegend laufen und randalieren… Dennoch danke an die Polizei für das schnelle Eingreifen. Keine Kuhlanz gegenüber gewalttätigen Kühen. Die sind mittlerweile ein echter Kalbtraum!

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