Keine Hinweise auf Sprengstoff-Einsatz

Kripo heute: Im Pkw mehrere Zündvorrichtungen und 3,5 kg Schwarzpulvergemisch

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Polizeieinsatz in der GrostadtDrei Metallrohre, mehrere Zündvorrichtungen und 3,5 kg Schwarzpulvergemisch – das war der Fund der Bundespolizei Rosenheim in einem Auto bei Kiefersfelden, das ein Pole (38) steuerte und in dem drei Afrikaner geschleust wurden (wir berichteten). Die Utensilien zum Bombenbau, die laut Kripo vom heutigen Donnerstag allein dem Polen zuzurechnen seien, waren in der Reserverad-Mulde im Kofferraum des Pkw versteckt gewesen. Der Pole befindet sich in Haft. Bislang ergeben sich keine konkreten Hinweise auf einen geplanten Einsatz des sichergestellten Sprengstoffs, sagt die Kripo heute …

Die Identität der drei Afrikaner steht derzeit noch nicht zweifelsfrei fest, da diese keinerlei Ausweispapiere mit sich führten.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich der 38-jährige Pole mit den drei Afrikanern nach Deutschland begab, um Arbeit zu suchen. Nach bisherigen Ermittlungen, die auch sehr eng mit Behörden im benachbarten europäischen Ausland (Polen, Österreich, Italien) geführt wurden, ist der Pole im In- und Ausland ohne festen Wohnsitz, so die Kripo.

Nach den Ermittlungen der Bundespolizei hat sich der Schleusungsverdacht erhärtet. Die drei Afrikaner, nach eigener Aussage zwei Ivorer sowie ein guineischer Staatsangehöriger, äußerten ein Schutzersuchen, wurden zwischenzeitlich aus der Haft entlassen und zur nächsten Erstaufnahmeeinrichtung gebracht.

Zudem wird der polnische Staatsangehörige wegen Verstöße gegen das Waffengesetz (wie Butterflymesser, Teleskopschlagstock) und das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Weitere Auskünfte über den mitgeteilten Sachverhalt hinaus, können derzeit nicht erteilt werden, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

 

 

 

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