„Keine Gewalt im Fußball!“

Nach Kreisklassen-Spielabbruch: Sportbund trennt sich von Spieler - Stellungnahme

image_pdfimage_print

sportbundEr hatte nach einem Foul die rote Karte gesehen, fühlte sich rassistisch beschimpft und provoziert, schlug um sich – der Schiedsrichter brach das Kreisklassen-Spiel zur Halbzeit ab. Und der Verein, der Sportbund Rosenheim, hat sich nun mit sofortiger Wirkung von seinem Spieler getrennt. Keine Gewalt im Fußball, auch wenn der Mann massiv provoziert worden sei, sagt die Fußballabteilung des Sportbunds Rosenheim. Hier die offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall beim Spiel der Kreisklasse 1 zwischen dem ESV Rosenheim und der Zweiten des Sportbunds Rosenheim vom vergangenen Wochenende …

In der 45. Minute wurde das Spiel beim Stand von 1:0 für den SBR vom Schiedsrichter abgebrochen. Vorausgegangen war ein Foulspiel eines SBR-Spielers mit anschließender roter Karte und kleinen Rudelbildungen, nachdem dem Rotsünder die Sicherungen durchbrannten.

Der SB/DJK Rosenheim bedauert diesen Vorfall zutiefst und hat dies auch den Verantwortlichen des ESV Rosenheim zum Ausdruck gebracht.

Auch der Spieler hat sich nach seinem „Kurzschluss“ einsichtig gezeigt. Dennoch zieht der SBR aus diesem Vorfall die Konsequenzen und wird sich mit sofortiger Wirkung vom Spieler trennen. „So ein Verhalten ist nicht zu akzeptieren. Und auch wenn er zuvor beschimpft oder provoziert worden sein soll: Gewalt hat im Fußball nichts verloren“, sagt Abteilungsleiter Rainer Pastätter.

Der SB/DJK Rosenheim distanziert sich von jeglicher Gewalt auf und neben dem Fußballplatz und wird seine Arbeit in dieser Hinsicht kontinuierlich fortsetzen.

Gerade im Nachwuchsbereich ist die Abteilung ein Vorreiter in der Region in Sachen Integration und Fair-Play. „Unsere Jugendleitung und die Jugendtrainer leisten in dieser Sache hervorragende Arbeit. Viele unserer Mannschaften stehen in den Fair-Play-Wertungen der Saison unter den besten Teams“, so Pastätter. Deshalb schmerzt so ein Vorfall wie am Samstag umso mehr, ist aber auch ein Anstoß, noch konsequenter daran zu arbeiten.

Der Spielabbruch ist in unseren Augen unglücklich. Beide Mannschaften hatten so viele besonnene Spieler und Trainer auf dem Platz, dass sich das Geschehen durchaus wieder beruhigt hätte. Dem ESV Rosenheim wünschen wir für den weiteren Saisonverlauf alles Gute!

Die Fußballabteilung vom Sportbund Rosenheim

Quelle: Sportbund Rosenheim

Inwieweit die rassistische Beleidigung als verbale Gewalt beim ESV Rosenheim Konsequenzen hat, ist uns nicht bekannt.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.