„Kein Schutz – nirgends“

Frauen und Kinder auf der Flucht: Lesung mit TV-Moderatorin Maria von Welser

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maria 2„Kein Schutz – nirgends“: Frauen und Kinder auf der Flucht! Zu diesem Thema gibt es eine Lesung mit der Fernseh-Moderatorin Maria von Welser (auf unserem Foto ganz links) auf Einladung der SPD- und DGB-Frauen im Landkreis Rosenheim. Am kommenden Donnerstag, 14. Juli, um 19.30 Uhr liest Maria von Welser in der Rosenheimer Thalia-Buchhandlung in der Münchner Straße 27 aus ihrem aktuellen Buch. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Eindringlich und erschütternd gibt Maria von Welser den vielen Frauen und Kindern, die in Flüchtlingslagern festsitzen, eine Stimme …

… schildert die Zustände und berichtet von völlig erschöpften Asylsuchenden.

mariaViele Frauen sind traumatisiert und manche von ihnen schwanger. Denn Schleuser verlangen als Bezahlung oft mehr als Geld. Auch in den europäischen Erstunterkünften und Flüchtlingsheimen ist die Lage nicht unbedingt besser: Auch hier sind die Frauen oft nicht sicher, es kommt zu Übergriffen und zu sexueller Gewalt.

Maria von Welser erlebte bei Ihrer Recherche aber auch eine Welle von Hilfsbereitschaft, die Hoffnung macht und wird davon auch in Rosenheim berichten.

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen.

Maria von Welser über Maria von Welser:

Ich wurde am 26. Juni 1946 in München geboren.
Mein Vater, Eduard M. Schüssel, war Kaufmann und Kaiserlich-Japanischer Konsul, meine Mutter Margarete Leiterin der Mode-Redaktion „Madame“.

Ich besuchte das Gymnasium in Tegernsee/Oberbayern und absolvierte nach dem Abitur (1967) die Journalisten-Schule in München (1967 – 1968). Zugleich studierte ich Politologie und Soziologie. Danach begann ich 1969 – 1971 ein Volontariat beim „Münchner Merkur“. Blieb dort als Redakteurin bis 1972.

Ab 1973 arbeitete ich als Redakteurin bei der Münchner „Abendzeitung“, verantwortlich für die Ressorts Wirtschaft/Immobilien, später Lokales.

1979 wechselte ich als freie Mitarbeiterin zum „Bayerischen Rundfunk“, München. Nach einem Jahr im „Zeitfunk“ wechselte ich in das Regionalprogramm Oberbayern und führte 1980 – 1981 zugleich als Moderatorin durch die Fernseh-Nachrichtensendung „Rundschau“ sowie durch die Magazine im Dritten Hörfunkprogramm Bayern 3. Ab 1981 beim Bayerischen Rundfunk fest angestellt, war ich erst B-3-Redakteurin und -Moderatorin und dann bis 1988 Leiterin der Redaktion „musik-Journal“ sowie Moderatorin der Morgensendung von Bayern 1. Nebenbei moderierte ich ab 1981 den „Bayern-Report“im BR-Fernsehen.

Von 1988 bis  Ende 1996 leitete und moderierte ich dann nach dem Wechsel zum ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) das von mir entwickelte Frauen-Journal „ML – Mona Lisa“. Der Deutsche Staatsbürgerinnenverband Berlin verlieh mir 1993 den Titel „Frau des Jahres 1993“ und würdigte mit dieser Auszeichnung die „ungeschminkte Berichterstattung, insbesondere über die misshandelten und vergewaltigten Frauen und Kinder im ehemaligen Jugoslawien“.

Im März 1997 wechselte ich nach neun Jahren ML Mona Lisa als Redaktionsleiterin zu „mit mir nicht! Welsers Fälle“, dem ZDF-Ombuds-Magazin.

Ab 2001 leitete ich dann das ZDF-Auslandsstudio London und war damit verantwortlich für die Berichtsgebiete Großbritannien und Irland. In diese Zeit fielen die dramatischen Ereignisse im Königshaus ebenso wie über die beiden Kriege Afghanistan und Irak,  dazu viele  Krisen in der Regierung von Tony Blair.

Im August 2003 wechselte ich bis Oktober 2010 als Direktorin des NDR in das Landesfunkhauses Hamburg und  war damit verantwortlich für die Landesprogramme NDR 90,3 (Hörfunk) und den Bereich Fernsehen (z.B. Hamburg Journal) im Landesfunkhaus.

2010 übernahm ich einen Lehrauftrag an der WiSo-Fakultät der Universität Hamburg zum Thema „Good Governance“ im Bereich „Medienmanagement“.  Weiter bin ich engagiert bei UNICEF Deutschland,bis 2014 im Vorstand, jetzt  im Komitee. Zehn Jahre begleitete ich die  Universität Hamburg als stellvertretende Vorsitzende im Hochschulrat, arbeite außerdem als Publizistin und  Buchautorin. Seit 2015 habe ich einen Lehrauftrag an der Universität Paderborn:“Philophie und Medien-Gerechtigskeitsfragen im Fokus“.

Kartenreservierung und Vorverkauf sind möglich in der Buchhandlung Thalia, im DGB Büro unter Telefonnummer 08031/304080, bei Elisabeth Jordan unter der Telefonnummer 08031/86610, oder an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt acht Euro, sechs Euro ermäßigt.

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