Im Freibad: Kleiner Bub fast ertrunken

Dreijähriger war Mama ausgebüchst - Kind mit Mutter die Retter

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Kolbermoor – Der Trubel war groß am Donnerstag Nachmittag – fast 800 Leute waren im Kolbermoorer Freibad – und dabei wäre fast ein Dreijähriger ertrunken: Der Körper des Kindes trieb schon regungslos an der tiefsten Stelle im Nichtschwimmerbecken im Bereich der Rutsche, so die Polizei. Einem anderen Buben, der mit seiner Mutter in der Nähe war, fiel der Körper im Wasser auf. Geistesgegenwärtig alarmierte er sofort seine eigene Mutter. Die Frau zog den Bub aus dem Wasser und rief den Bademeister. Dieser leitete sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und verständigte den Rettungsdienst. Der kleine Bub, der keine Schwimmhilfe getragen hatte, musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach München geflogen werden.

Wie die Polizei jetzt meldete, sei der Bub zum Glück auf dem Weg der Besserung. Er liege zwar noch auf der Intensivstation, sei aber aus dem künstlichen Koma geweckt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, wie der Dreijährige am Donnerstag Nachmittag gegen 17.30 Uhr ins Nichtschwimmerbecken gelangte. Fest stehe wohl, dass er seiner Mama ausgebüchst und auf Entdeckungstour gegangen war.

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