Im Auto versteckte Sprengsätze gefunden?

Großeinsatz gestern für Bundespolizei Rosenheim - Autobahn und Rastanlagen gesperrt

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Polizeieinsatz in der GrostadtGroßeinsatz gestern für die Bundespolizei Rosenheim, die Rastanlagen Inntal Ost und Inntal West mussten geräumt werden, der Verkehr auf der Autobahn nahe Kiefersfelden wurde über sieben Stunden lang komplett umgeleitet: In der Donnerstagnacht gegen 22.30 Uhr waren in der Grenzkontrollstelle auf der A93 auf Höhe Kiefersfelden nach ersten Erkenntnissen in einem Pkw, der offenbar für die Einschleusung von drei Afrikanern benutzt wurde, Gegenstände gefunden worden, die auf Sprengsätze hindeuten. Es zog einen Entschärfungseinsatz von Landes- und Bundespolizei nach sich. Außerdem waren in dem Wagen Hieb- und Stoßwaffen und Betäubungsmittel versteckt.

Landes- und Bundespolizei leiteten sicherheitshalber die erforderlichen Absperr-, Verkehrsleitungs-, und Räummaßnahmen ein. Der Autobahnverkehr wurde in Österreich mit Unterstützung der Landespolizeidirektion Tirol ab Kufstein Nord sowie auf deutscher Seite ab Kiefersfelden umgeleitet, die Rastanlagen Inntal Ost und Inntal West wie beschrieben geräumt, so das Polizeipräsidium heute am Freitagmorgen.

Gegen 5.45 Uhr konnten die Spezialkräfte Entwarnung geben und der Autobahnverkehr wieder freigegeben werden. Die Gegenstände, die als Sprengvorrichtungen eingestuft werden, werden einer kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen.

Die Bundespolizei hat den polnischen Fahrer festgenommen.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zu den sprengstoffverdächtigen Gegenständen aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

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