Ilse Aigner hofft auf schnelle Umsetzung

Rosenheim bekommt am Bahnhof ein digitales Gründerzentrum - Partner Hochschule

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ilse aignerEs war schon vor Wochen unser Gesprächsthema bei einem Frühstück mit dem Landrat (wir berichteten): Damit aus digitalen Geschäftsideen tragfähige Unternehmen entstehen, hat das bayerische Kabinett gestern zwölf digitale Gründerzentren mit 19 Standorten in Bayern beschlossen – darunter für Oberbayern nur in Rosenheim (am Bahnhofsgelände) und Ingolstadt! Die digitalen Gründerzentren sollen vor allem in Zusammenarbeit mit den Hochschulen jungen Absolventen ermöglichen, digitale Geschäftsideen zu verwirklichen. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (unser Foto) hofft jetzt auf eine schnelle und positive Umsetzung.

Digitale Gründerzentren stellen dafür Geräte, Büros und Räumlichkeiten für Workshops, Besprechungen und Präsentationen zur Verfügung, dazu Ratgeber für die Entwicklung eines Businessplans oder die Suche nach Geldgebern.

Bayerns Staatsregierung investiert 80 Millionen Euro, die Kommunen werden für die Räumlichkeiten sorgen und die Wirtschaft, soll sich mit Rat, Tat und Zuschüssen beteiligen. Die EU unterstützt die neuen bayerischen Gründerzentren zusätzlich mit zwölf Millionen Euro.

Schon Anfang des Jahres hatte die Wirtschaftsministerin angekündigt, dass jeder Regierungsbezirk mindestens ein digitales Gründerzentrum bekommen soll. Voraussetzung für die Vergabe war ein gutes Netzwerk aus Hochschulen, Unternehmern, Kapitalgebern und Existenzgründern. Die Standorte mussten an einem Wettbewerbsverfahren teilnehmen.

Die weiteren digitalen Gründerzentren

In Schwaben bekam eine Gemeinschaftsbewerbung von Kempten und Augsburg den Zuschlag,  für Niederbayern ist ein Zentrum mit den Standorten Landshut, Deggendorf und Passau geplant, in der Oberpfalz arbeitet ein Gründerzentrum an den Standorten Regensburg, Amberg und Weiden. Ein weiteres soll in Cham entstehen.

Für Mittelfranken ist ein Zentrum in Nürnberg geplant und ein weiteres. Dessen Standort steht noch nicht fest, ist aber im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim geplant. In Oberfranken gibt es künftig zwei Zentren: in Bamberg und in Hof. In Unterfranken soll ein Zentrum mit den Standorten Würzburg, Bad Kissingen und Schweinfurt entstehen und ein weiteres in Alzenau.

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