Illegale Sammler unterwegs

Vorsicht bei Straßensammlungen von Altkleidern und Co.

müll Immer wieder finden Bürger Zettel mit Hinweisen auf eine „Kleider- und Schuhsammlung“ oder „kostenlose Schrottsammlung“ in ihren Briefkästen – teilweise stehen auch gleich schon Sammelkörbe vor der Haustür. Das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim warnt jetzt vor Wurfzetteln, auf denen der Sammler nicht identifizierbar oder nur eine Handynummer angegeben ist. Bei vielen Aufrufen zu Sammlungen handele es sich um nicht gemeldete, gewerbliche Sammlungen, die nur das Ziel verfolgen, an gewinnbringende Materialien zu kommen, heißt es.

„Alle Sammlungen in der Stadt Rosenheim müssen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz dem Umwelt- und Grünflächenamt vor Beginn der Sammlung gemeldet werden. Nicht gemeldete Sammlungen sind illegal. Jeder, der sich an einer nicht gemeldeten Sammlung beteiligt, indem er Gegenstände zur Mitnahme an der Straße abstellt, wird selbst zum Müllsünder. Jeder Abfallerzeuger muss nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz seine nicht mehr genutzten Gegenstände einer ordnungs-gemäßen Entsorgung zuführen“, erläutert Annette Gall, Abfallberaterin der Stadt Rosenheim.

Wer auf Nummer sicher gehen will und ordnungsgemäß entsorgen möchte, der sollte Altkleider und Schuhe in einen Altkleider-Container an einer Wertstoffinsel einwerfen.

Elektroaltgeräte können von Montag bis Samstag, 8 bis 17 Uhr am Entsorgungshof der Rosenheimer Stadtwerke, Innlände 25 oder im Handel abgegeben werden. An einigen Wertstoffinseln stehen sogar Wertstoff-Container zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Elektroaltgeräten und für Altmetall bereit. Weitere Infos zur richtigen Entsorgung gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 08031/365-1692.

 

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