Hubschrauber-Havarie bei Klinik

Rauchentwicklung vor Abtransport einer Aiblinger Patientin - Parkplatz zugeparkt

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hubscrauber 1Zu einer Hubschrauberlandung bei der Neurologischen Klinik in Bad Aibling wurde die Feuerwehr alarmiert. Christoph München sollte eine Patientin von der Neurologischen Klinik in Bad Aibling nach Großhadern transportieren. Weil der Landeplatz am Gelände der Klinik zugeparkt war, musste er eine Außenlandung an der Kolbermoorer Straße durchführen. Als die Patientin in den Hubschrauber geladen war und dieser die Turbinen startete, gab es plötzlich an der Turbine eins eine ungewöhnliche Rauchentwicklung.

Während Copilot und Flugbegleiter aus dem Hubschrauber stiegen, um die Turbine zu begutachten nahm die Feuerwehr sofort den Schnellangriffsschlauch mit einem Atemschutztrupp vor. Inzwischen stoppte der Pilot den Startvorgang. Die Patientin musste dann mit dem Rettungswagen nach München gefahren werden.

hubschrauberDerweilen stand der Hubschrauber am Straßenrand, lediglich vom Container-Licht ausgeleuchtet. Als der Bordmechaniker aus München eintraf, war der Fehler schnell gefunden: Eine Membran in einem Kraftstoffventil war gerissen, daher wurde beim Anwerfen der Turbine zu viel Kraftstoff in die Brennkammer geblasen. Gegen 23 Uhr war der Hubschrauber bei stark böigem Wind auf dem Weg nach München.

Der böige Wind verursachte nach Mitternacht gestern am Freitag die nächsten Einsätze in Bad Aibling. Am Marienplatz war das Zelt eines Marktbetreibers weggeflogen. Das Zelt wurde geborgen und die verderbliche Ware im Rathaus untergestellt. Der Eingangsbereich des Rathauses wurde von der Feuerwehr liebevoll als Marktplatz dekoriert.

Dann mussten diverse Bauzäune und Äste beseitigt werden. Die Irlachstraße musste von der Feuerwehr komplett gesperrt werden, hier war ein massiver Holzbauzaun auf die Fahrbahn gestürzt.

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Ein Gedanke zu „Hubschrauber-Havarie bei Klinik

  1. Günther Pfeffinger

    Wenn ich lese, dass der Landeplatz zugeparkt war, kommt’s mir schon wieder hoch!

    Natürlich weiß ich nicht, wie in diesem Fall die Begleitumstände waren – vielleicht hat ein Mann seine hochschwangere Frau in die Klinik gefahren und in der Hektik beim Parken nicht nachgedacht – vielleicht ist die Beschilderung in Aibling schlecht und unübersichtlich.

    Aber man sieht das so oft, dass Feuerwehrzufahrten, Landeplätze und Rettungswege von irgendwelchen uneinsichtigen Halbprimaten mit Bewegungsresistenz mit ihren Drecksschleudern zugeparkt werden, nur um sich acht Meter und drei Sekunden Gehweg zu sparen.

    Dass man damit Rettungskräfte und deshalb letztlich Menschenleben gefährdet, scheint Wurst zu sein: „Werd scho nix bassiern“. Solche Leute gehören rigoros abgeschleppt und mit ’nem zusätzlichen finanziellen Denkzettel abgefertigt. Da gibt’s für mich keine zwei Meinungen.

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