Hoeneß-Prozess: Rosenheimerin sagt aus

Leiterin der Steuerfahndung belastet Bayern-Präsidenten schwer

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SteuerfahnAO3Rosenheim – 23,7 Millionen Euro! Seit heute steht dieser Betrag im Raum. Denn am zweiten Verhandlungstag im Steuerprozeß gegen Uli Hoeneß sagte die leitende Steuerfahnderin der Steuerfahndung Rosenheim aus – und belastete ihn schwer. Sie gilt als eine der wichtigsten Zeugen. Die Selbstanzeige von Hoeneß war beim Finanzamt Rosenheim (Foto) eingegangen. Da Hoeneß in Bad Wiessee am Tegernsee wohnt, ist die Rosenheimer Steuerfahndung für seinen Fall zuständig …

Zusammen mit seinem Sohn Florian, einem Münchner Steuerfahnder in Altersteilzeit und zwei Steuerberatern hatte sich Uli Hoeneß zur schnellen Vorbereitung seiner Selbstanzeige in seinem Landhaus in Bad Wiessee am Tegernsee zusammengesetzt. Sie standen in Kontakt mit der Schweizer Bank, die ihnen mitten in der Nacht Kontodaten zumailte, heißt es. Am Morgen des 17. Januar 2013 brachte Florian Hoeneß diese Selbstanzeige zum Finanzamt Rosenheim.

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2 Gedanken zu „Hoeneß-Prozess: Rosenheimerin sagt aus

  1. Ja, aber, was der Mann alles GUTES getan hat! Fei!

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  2. Schimansky Martin

    Also, ich mag den Hoeneß, aber eine Extra-Suppe darf für ihn nicht gekocht werden.
    Allerdings denke ich, dass die längst schon angerichtet ist. Das glaubt doch kein Mensch, dass plötzlich über 20 Millionen mehr an Steuern hinterzogen wurden und der Staatsanwalt sagt „bast scho“ – morgen sprechen wir trotzdem das Urteil? 70.000 Seiten, die ungelesen von Richter und Staatsanwalt einfach so von einem Beamten anmoderiert werden und gut ist`s. In Deutschland, hallo!
    Es fällt mir schwer zu glauben, dass da nicht längst das Urteil gefällt ist.

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