Herzliches „ENDE“ nach 21 Jahren

Schnaitseer Schule verabschiedet sich von Rektor Helmut Rehrl

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Abschied Rehrl II 035Schnaitsee – Nach der Abschiedsfeier für Rektor Helmut Rehrl bildeten alle Schüler, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter ein langes Spalier von der Turnhalle bis zur Aula. Der Rektor durchschnitt die Bänder, die ihm immer in den Weg gehalten wurden, bis kurz vor der Aula Johanna Lexa, Martina Hartmann, Maria Nosek und Katharina Vogl in großen Lettern das „ENDE“ der großartigen Lehrerlaubahn von Helmut Rehrl versinnbildlichten. Dann durfte er die Luftballons mit den guten Wünschen aller Klassen in den Schnaitseer Himmel steigen lassen….

Wenn es denn geklappt hätte. Rehrl hatten die vielen Schnüre so zu einem Knäuel vereint, dass dieses erst nach dem Schultag wieder gelöst werden konnte. „Aber die guten Wünsche sind deswegen nicht minder herzlich gemeint“, versprach Konrektorin Johanna Lexa.

Zuvor hatten die Schüler ein Abschiedfeuerwerk in der Turnhalle gezündet. Versiert führten die Schülersprecher Vroni Lepschy, Franz Jaksche und Birgit Hohenadler durch das bunte Programm.

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Den Auftakt machten ein trachtlerischer Auftanz mit allen Schülern und Lehrern der Grundschule in Waldhausen. Zusammen mit Kollegin Elfriede Mair durfte Rehrl mittanzen. Dann präsentierten die Bären-Bigband und der Schulchor unter der Leitung von Leopold Gnedel ihren schwungvollen Beitrag. Die Schülersprecher hatten launige Wünsche für die Zukunft des Rektors in Nordfriesland: „Wir wünschen ihnen immer warmes Wasser in der Nordsee, eine Bierpipeline von Bayern in den Norden und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.“ Danach wurde die Sprachfertigkeit geprüft. Rehrl hatte keine Probleme bei der „Baadbüx“, bei der „Huusopgaav“ oder beim „Stoffsuger“. Wie gelernt kamen die Begriffe Badehose, Hausaufgabe oder Staubsauger. Nichts wusste er mit „bruddeln“ anzufangen. Das heißt kochen. „Da muss ich wohl noch richtig lernen, bis ich alle Begriffe weiß.“

Um nach Nordfriesland zu kommen, muss man in Schnaitsee zuerst abheben. Dazu überreichten alle Klassen je einen mit Gas gefüllten Ballon, an denen Karten mit den besten Wünschen für Zukunft hingen. Ein tolles Geschenk der ganzen Schulfamilie war ein knapp zehn Meter langer Schal, der die Verbindung zwischen Schnaitsee und der neuen Heimat aufrecht erhalten soll. „Das ist ein wunderbares Geschenk, denn ich weiß, dass alle Schüler, Kollegen und der Elternbeirat an diesem Schal mitgehäkelt haben. Ich wünsche euch allzeit Freude in der Schule, Nützt eure Jugend zum Lernen, denn wie ihr beim Sprachtest gesehen habt, im Alter tut man sich viel schwerer.“ Nach dem Abschiedslied „Liebe das Leben“, zu dem sich alle von ihren Plätzen erhoben folgte der Auszug mit dem Bänderspalier. UK/JU

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