Handy-Handel mit gefälschtem Ebay-Account

Aus dem Amtsgericht: Betrüger jetzt nach akribischen Ermittlungen verurteilt

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PolizeiLangwierige und mit großem Aufwand geführte Ermittlungen führten nun zum Erfolg – das teilt die Polizei am heutigen Dienstagmorgen mit. Im März 2013 hatte ein Postzusteller in Rosenheim ein Paket zugestellt, das gegen Unterschrift in Empfang genommen wurde. Im Nachhinein behauptete der Empfänger, er habe das besagte Paket, dessen Inhalt ein neues Handy war, nie bekommen und die Unterschrift sei nicht von ihm. Aufgrund dessen schaltete der Postzusteller die Polizei ein. Derselbe Paketempfänger hätte laut Telefonanbieter innerhalb kürzester Zeit weitere Handys bestellt, zudem gab es weitere Ungereimtheiten an der Geschichte des angeblichen Geschädigten. Nach langwierigen Recherchen …

… durch Ermittler der PI Rosenheim konnte dann ein Mann ermittelt werden, der das Handy tatsächlich erhalten hatte. Der Beschuldigte verkaufte über einen gefälschten Ebay-Account das unrechtmäßig erhaltene Handy und wollte so neben dem Profit auch noch praktisch die Herkunft des Handys verschleiern.

Jedoch war seine Masche offensichtlich nicht gut genug, denn der Mann konnte ausfindig gemacht werden. Durch akribische Ermittlungsarbeit, unter anderem mussten diverse EDV-Geräte ausgewertet werden, konnte ihm die Tat nachgewiesen werden, heißt es heute.

Bei der Gerichtsverhandlung am Amtsgericht Rosenheim wurde er nun zu einer Geldstrafe im höheren vierstelligen Bereich verurteilt.

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