Handy aus der Silvesternacht aufgetaucht

Im Auto eines Marokkaners, der in Italien lebt - Überraschung für Rosenheimer Fahnder

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Blaulicht03Ein Handy ist aufgetaucht aus der Silvesternacht: Die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim stoppten einen Pkw Lancia mit italienischen Kennzeichen. Am Steuer saß ein in Italien lebender 31-jähriger Marokkaner, der von einem Besuch seines in Deutschland lebenden Bruders kam. Beifahrer war ein Palästinenser ohne Ausweise. Im Kofferraum fand sich ein Päckchen mit mehreren Handys. Nach eingehender Befragung ergibt sich laut Polizei vom heutigen Dienstagvormittag folgendes Bild …

Der Palästinenser lebte drei Jahre illegal in Belgien und arbeitete dort zeitweise „schwarz“ auf diversen Baustellen. Nun wollte er nach Italien, um dort Asyl zu beantragen. Der Marokkaner nahm ihn hierfür kostenlos und aus Freundlichkeit vom Münchner Hauptbahnhof aus mit – auf Vermittlung eines Syrers. Letztendlich stellte der Palästinenser nun vor Ort einen Asylantrag und wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung an die Anmeldestelle München überstellt.

Bei den festgestellten Handys ergab sich eine Überraschung. Der Marokkaner gab an, alle Telefone für einen günstigen Gesamtpreis von 700 € bei einem Secondhand-Händler in Frankfurt gekauft zu haben. Tatsächlich befand sich darunter ein Samsung Galaxy S4, das in der Silvesternacht um 4 Uhr einer Frau gestohlen worden war – von einem arabisch aussehenden Mann.

Die Handys wurden sichergestellt, der Marokkaner erkennungsdienstlich registriert und wegen Verdachts der Hehlerei zur Anzeige gebracht. Weitere Ermittlungen laufen.

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20 Gedanken zu „Handy aus der Silvesternacht aufgetaucht

  1. An alle Gutmenschen: Ist das jetzt bunt genug ?

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    1. Lieber bunt als braun.

      Lieber lebensbejaend als verneinend.

      Lieber offenherzig als engstirnig.

      Ich hab vor euch Angstbürgern mehr Angst als vor den Flüchtlingen.

      Euresgleichen kommt heimlich und fackelt Häuser und Menschen ab .
      Euresgleichen hatten wir schon mal.
      Euresgleichen werde ich bekämpfen.

      Noch einmal werd ich nicht zuschauen, bis ihr zur bestimmenden Macht werdet.

      Mitgefühl, Mitmenschlichkeit sind für euch Fremdworte und Fremde müssen ausgewiesen werden.

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      1. Ist es „bunt“, ist es „lebensbejahend“ und ist es „offenherzig“, illegal nach Europa einzureisen, zu arbeiten, ohne Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen und offensichtlich gestohlene Telefone zu kaufen?

        Ist es „braun“, ist es „engstirnig“, wenn ich das nicht gut finde?

        Muss ich „Mitgefühl“ und „Mitmenschlichkeit“ gegenüber illegalen Migranten, Schleppern und Hehlern zeigen? Wenn nicht, bin ich dann „Angstbürger“?

        Ich fürchte, Sie sind so meilenweit neben der Realität, dass für Sie die Zukunft doppelt hart werden wird.

        Entweder werden die von Ihnen gescholtenen „Angstbürger“ sich mit der Anwendung von Recht und Gesetz wieder durchsetzen oder aber das „Bunte“ wird sich gegen die unkritisch/wehrlose Toleranz – also Sie – wenden.

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        1. „… illegal nach Europa einzureisen“:
          Sie leben in Syrien oder sonst einem Land, wo ihnen und ihrer Familie jederzeit harmlose Knallerbsen auf den Kopf fallen können oder irgendwelche liebenswerten Soldaten / aktiv misionierende Religionsfreunde sie zu jeder Zeit besuchen kommen und sie freundlich daran erinnern, was ihnen so alles Schönes passieren kann, wenn sie nicht kooperieren … natürlich bleiben sie da auch gerne Zuhause.

          Wenn sie aber dummerweise zu diesem treulosen Pack gehören, welches da so einfach das Weite suchen will, ja dann .. tztz können sie jederzeit zu irgendeiner europäischen Botschaft gehen und da einen Antrag auf Asyl stellen.

          Nein nein nein, keiner muss illegal einreisen – unsere europäische Bürokratie funktioniert weltweit immer und perfekt.

          Und arbeiten – ja natürlich … Sie lieber Herr/Frau huascaran kennen natürlich die Asylgesetze bis ins Detail und wissen selbstverständlich, dass Jeder, der hier um Asyl ersucht, gleich arbeiten darf, keine jahrelangen Wartezeiten einhalten muss – also ich versteh auch nicht, warum so viele von diesem undankbaren Gesocks da einfach unsere armen Finanzämter so hemmungslos bescheißen.

          Gestohlene Telefone – uhh erwischt … ja, Sie haben so was von recht, wie konnt ich nur übersehen, dass es völlig ausreicht vom Verhalten Einzelner auf das Verhalten Anderer zu schließen – oh Mann !!

          Ich bin in meinem Gutmenschentum immer davon ausgegangen, dass alle unschuldig sind – bis dass man ihnen das Gegenteil tatsächlich (nicht nur gerüchteweise) nachweisen kann.

          Danke, dass Sie mich von diesem unwissenden Zustand erlöst haben.

          Ich denke, ich werde bei Frau Petry in die Lehre gehen und wenn ich das erfolgreich hinter mir habe, werde ich sicherlich und mit Freude unser deutsches Vaterland mit allen Mitteln verteidigen – Mütter, Väter erschießen – das wird dann sicher auch kein Problem mehr für mich sein, denn ich kämpfe für das Gute, Echte, Reine, das es zu bewahren gibt.

          Ich werd es jetzt mal mit dieser Antwort belassen.
          Es gäbe noch so einiges über Humanität zu erzählen – über Zusammenhänge, warum Menschen – und um die geht es hier – auf der Flucht sind, aber da ich Sie nach Ihrer Antwort einschätze, bezweifle ich, dass Sie sich die Mühe machen werden, ihre Realität zu hinterfragen .

          „… „Angstbürger“ sich mit der Anwendung von Recht und Gesetz wieder durchsetzen…““:
          Das werde ich mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, versuchen, zu verhindern .

          Erinnern Sie sich noch an die Angst und Wutbürger vor dem 2ten Weltkrieg – die haben auch nur Recht und Gesetz wieder hergestellt … Ihr Recht, Ihr Gesetz.

          Ich kann durchaus Nachvollziehen, dass diese Situation Ängste auslöst, unsicher macht. Aber wenn wir nicht helfen – wer denn dann?

          Sollen wir allen Ernstes die Menschen zurück ins Meer treiben, auf jeden schießen, der versucht, bei uns Zuflucht zu finden?

          Meine Welt wäre das nicht mehr und es hat mich so gefreut, wie hilfsbereit so viele Menschen bisher auf diese Riesen-Flüchtlingsstöme reagiert haben, ich hatte das so nicht erwartet.
          Danke an euch Gutmenschen da draußen.

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          1. @catweazle Um es kurz zu sagen, den meisten „Asyl Kritikern“ geht es nicht um Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen, sondern um den unkontrollierten Zuzug aus allen möglichen Ländern von Menschen, die hier null Chance auf Asyl haben – aber auch kaum wieder (aus logistischen Gründen) abgeschoben werden können.

            Genau dieser Zuzug sollte eben gestoppt werden, denn sonst kann Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft auch keine Kriegsflüchtlinge mehr beherbergen.

            Ausserdem war der Kommentar von huascaran doch auf obigen Artikel bezogen, wo es sich nun mal um einen sich hier illegal befindenden Schwarzarbeiter handelte. Warum verallgemeinern Sie das denn auf alle Flüchtlinge?

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          2. Also Sie halten die Tatsache für gelogen, dass auch Menschen illegal einreisen?

            Dass von Einigen Straftaten begangen werden, finden Sie ok?

            Ich bin auch fürs Helfen, diese Menschen brauchen dringend Hilfe. Aber man kann diese Dinge nicht einfach so hinnehmen, wie Sie das in Ihrem Aufsatz darstellen.

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          3. Das ist etwas viel Durcheinander, aber gut.

            1.) Im Artikel ist von einem Palästinenser die Rede, nicht von einem Syrer. Diesem hat wohl seine Sicherheit erst mal so unter den Nägel gebrannt, dass er schnell mal drei Jahre in Belgien gearbeitet hat und sich dann als Destination für seinen Asylantrag Italien „ausgesucht“ hat.

            Die Fassbomben und missionierenden IS’ler spinnen Sie sich also eher dazu.

            2.) Warum muss ein anerkannter Asylbewerberbzw. subsidiär Schutzbedürftiger arbeiten? Wer – anders als der Palästinenser im konkreten Fall – einen Antrag auf Asyl stellt, bekommt vom Deutschen Staat, was er braucht. Und darf/muss gerade nicht arbeiten und das Finanzamt bescheißen.

            3.) Niemand hat behauptet, dass von einzelnen auf alle zu schließen ist. Wenn aber ein Palästinenser – unter Vermittlung eines Syrers – mit einem Marokkaner nach Italien fährt, ist es zumindest „international“….

            4.) Etwas schräg ist Ihr Hinweis auf die geltende Unschuldsvermutung. Wer wie Sie jedem, der der aktuellen Asylpolitik kritisch gegenübersteht, unterstellt, rechter Gewalttäter zu sein („Euresgleichen kommt heimlich und fackelt Häuser und Menschen ab.“), der sollte in der Beziehung den Mund nicht so voll nehmen.

            5.) Und die „Angstbürger“ werden auch nicht „ihr Recht“ (im Lichte des 3. Reichs) wiederherstellen, sondern schlicht die geltenden Bundes- und Landegesetze auf Grundlage der fdGO. Soweit ich weiß, plant niemand, irgendjemand ins Meer zu treiben oder Mütter und Väter zu erschießen.

            Vielleicht sollte man mit etwas weniger Melodramatik an die Sache rangehen, dann klappts auch mit dem klaren Blick.

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      2. @catweazle es ist grundverkehrt Asylbewerberheime abzufackeln aber genauso grundverkehrt ist es wenn tausende Männer mit Migrationshintergrund in einer Silvester Nacht Frauen bestehlen, belästigen, sexuell missbrauchen.

        Da kann von Einzeltätern wohl auch keine Rede mehr sein.

        Realitätssinn hat nichts mit fehlendem Mitgefühl oder Mitmenschlichkeit zu tun. Menschen, die hierher kommen, um Schutz und Frieden zu finden, verhalten sich nicht so und die sind in Deutschland auch willkommen.

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    2. Servus Andreas,
      ich rechne mich zu den guten Menschen, deshalb wollte ich Ihre Frage: „Ist das jetzt bunt genug ?” beantworten.

      Mir ist sie aber nicht klar. Gut sein hat nicht direkt was mit „bunt” zu tun.

      Die einzige Farbe im Artikel (wenn ich nichts überlesen habe) ist schwarz. Diese steht in Anführungszeichen, da sie nicht als Farbe gedacht, sondern im übertragenen Sinne verwendet ist. Selbst als Farbe ist es fraglich, ob „schwarz” zu „bunt” beiträgt. Meine Antwort ist also: Der Artikel könnte kaum farbloser (wörtlich gemeint) sein. Oder noch genauer geantwortet: Nein.

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      1. Weiß nicht, was mich zurzeit mehr langweilt: Menschen, die rechte Parolen verbreiten, anstatt sich ernsthaft an einer Diskussion zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen oder Menschen, die irgendwo in einem rechtpopulistischen Blog mal einen Begriff wie „Gutmensch“ aufgeschnappt haben und meinen, damit hausieren gehen zu müssen… *Gääähn*

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        1. @ Odin
          Was ist daran jetzt rechts? Vor lauter “alle mit anderer Meinung sind so böse und schlecht“ merkt ihr nichts mehr.

          @Checker: Nicht alle Menschen mit einer anderen Meinung, als deine, sind gefrustet oder hasserfüllt.

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    3. Mein Gott! Wie widerlich ist das denn, wenn immer wieder, so auch hier, „Gutmensch“ als Schimpfwort und als Beleidigung mißbraucht wird??
      @Andreas: Wie lebt man eigentlich so, randvoll mit Hass und Frust??

      Sorry, aber ich habs so satt, ständig diese fremdenfeindlichen Kommentare lesen zu müssen. Wohl wissend, dass dieses „Pack“ (frei nach S. Gabriel) mitten unter uns lebt!

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    4. Catweazle spricht mir aus der Seele.

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      1. Checker: Fragt sich, wer hier „randvoll mit Hass und Frust“ ist und wer das „Pack“ (frei nach Resi Huber) ist……
        Übrigens, keiner ist gezwungen hier mitzulesen.
        Andreas eine gute und berechtigte Frage.

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        1. @Resi
          „keiner ist gezwungen hier mitzulesen.”
          Richtig. Aber man sollte mitlesen, wenn man mitdiskutiert.
          Resi: „Andreas, eine gute und berechtigte Frage.”
          Die ich bereits am 23. Februar 2016 um 12:11 hier beantwortet habe.
          Aber wie manche meinen: Man ist nicht gezwungen mitzulesen oder gar nachzudenken, Hauptsache man schreibt was ins Forum.

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          1. @Herbert Huber
            Könnte ja sein, dass ihre Antwort Resi Huber nicht gefällt. Dann kann sie doch auf die Frage noch mal eingehen, oder etwa nicht?

            Heisst ja nicht, dass sie nicht gelesen oder nachgedacht hat.
            Da bin ich Resis Meinung: Keiner muss hier lesen oder schreiben. Einige tun es und zeigen sich darüber genervt. Wird ja niemand gezwungen.

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          2. @Achso
            Selbstverständlich kann Resi Huber eine Frage immer wieder stellen, obwohl sie längst beantwortet ist. Das machen ja leider auch viele (nicht hier, aber in der Politik).
            Aber es ist gute Diskussionspraxis auf Pro und Contra einzugehen. Nur dann kommt die Diskussion vorwärts. Aber dazu müßte man mitlesen und Daumen runter auch begründen. (Wozu man hier im Forum gelegentlich aufgefordert wird.)
            Zudem war meine Antwort auf Andreas‘ Frage eine Sachantwort und keine Gefallen- oder Meinungsantwort. Der ursprüngliche Beitrag enthielt keine Farbe, da ist die Frage: „Ist das jetzt bunt genug ?” schon seltsam, die Antwort „nein” unausweichlich.
            Das wäre wie wenn jemand nach einem Beitrag über die Atacamawüste fragen würde: „Ist das jetzt nass genug?”

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          3. @Herbert Huber
            Genau das meine ich: vor lauter “Diskussionspraxis“ und “Sachantwort“ haben Sie die ursprünglich Frage von “Andreas“ völlig falsch verstanden. Kein Leser wurde aufgerufen die Farben im Artikel zu zählen. Das hätte “Andreas“ wahrscheinlich selber gekonnt.

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          4. @Achso
            Ach so, „bunt” hat bei Andreas und Achso nichts mit Farben zu tun!? Ich empfehle einen Sprachkurs für Deutsch.
            Wir hätten uns einige Wortwechsel hier erspart, wenn gleich moniert worden wäre: „Halt Herbert, das hast du missverstanden, Andreas hat mit „bunt” keine Farben sondern …. gemeint.”
            Anmerkung
            Deshalb misslingt so oft der Gedankenaustausch: Manche pochen auf ihr Recht nicht mitzulesen und manche (oft dieselben) verstehen einfache deutsche Wörter ganz anders.

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          5. Komisch: Anscheinend haben alle Anderen die Frage richtig verstanden. Jetzt ist die Frage: wer hat wohl nicht richtig mitgelesen?

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