Gummibärchen blieben unberührt

Unser Wiesn-Blaulicht: Das gab's noch nie in der Geschichte des Herbstfestes Rosenheim

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blaulichtDer erste Familientag am gestrigen Mittwoch auf dem Rosenheimer Herbstfest sorgte für eine Premiere bei den erfahrenen Beamten der Wiesnwache. Während in den letzten Jahren immer wieder besorgte Eltern ihre Kinder als vermisst meldeten, die Kleinen sich verlaufen hatten und vergeblich nach Mama oder Papa suchten, blieben in diesem Jahr die Gummibärchen im Wachzimmer unbeachtet. Kein einziger abgängiger Sprössling musste an Eltern oder Angehörige übergeben werden, ein Novum in der langjährigen Geschichte des Rosenheimer Herbstfestes. Unser Wiesn-Blaulicht …


Offensichtlich eine „schware Partie“ hatte ein 16-jähriger Bursche aus Kufstein hinter sich, als er am frühen Abend orientierungslos in einer Toilettenanlage aufgefunden wurde. Die Eltern im fernen Tirol waren gar nicht begeistert von der Nachricht, die ihnen die Wiesnwache per Telefon übermittelte. Zum Glück waren seine Kumpels noch in der Lage, mit ihm die unverzügliche Heimreise in geordneten Bahnen anzutreten, sagt die Polizei heute am Donnerstagnachmittag.

Das wachsame Auge der Gesetzeshüter auch im weiten Umfeld der Wiesn: Ein 19-Jähriger war offensichtlich des Marschierens überdrüssig und überprüfte nach durchzechter Nacht auf seinem Heimweg vom Mittertor über die Innstraße sämtliche Fahrräder, die ihm unter die Finger kamen.

Als er nach langer Suche fündig wurde und mit einem unversperrten, gestohlenen Radl stadtauswärts fuhr, stoppte ihn eine Zivilstreife und beendete damit die Reise des geständigen Sünders.

 

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