Gestern der größte Aufgriff an Flüchtlingen

Bundespolizei: Darunter sehr viele junge Männer - Überwiegend aus Eritrea

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PolizeieinsatzEs war gestern am Mittwoch der größte Aufgriff an Flüchtlingen, den die Rosenheimer Bundespolizei jemals in dieser Form getätigt hat. Das melden die Beamten heute am Donnerstag. Die aufgegriffenen, ausländischen Staatsbürger stammen überwiegend aus Eritrea. Es waren in nur einem Zug 130 Menschen. Fahnder der Bundespolizei trafen in einem Zug, der täglich auf der Strecke von Verona nach München verkehrt, auf diese große Gruppe, die nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügten. Für die unerlaubt Eingereisten war am Bahnhof Rosenheim vorerst Reiseende. Sie wurden …

… in Gewahrsam genommen und in der Turnhalle der Bundespolizei untergebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um 105 Eritreer, sechs Äthiopier, fünf Nigerianer, jeweils drei Algerier, Syrer und Sudanesen, zwei Afghanen und Ghanaer sowie einen Libyer. Mit Unterstützung der Hilfsorganisationen konnte ihre Versorgung sichergestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die unerlaubt Eingereisten, darunter viele junge Männer im Alter von Anfang 20 bis Mitte 30, an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Sieben alleinreisende Kinder und Jugendliche konnten der Obhut des Rosenheimer Jugendamtes anvertraut werden.

 

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