Frauen und Männer sind unterschiedlich

„Und das ist gut so!“ sagt Autorin Kelle in Rosenheim - Vortrag gegen den Gleichheitswahn

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kelle„Frauen und Männer sind unterschiedlich und das ist gut so!“ Zu diesem Thema hat die Mittelstandsunion Rosenheim-Stadt die aus zahlreichen Fernsehauftritten bekannte Autorin und Journalistin Birgit Kelle eingeladen. Reinhard Bauer, Vorsitzender der Mittelstandsunion Rosenheim-Stadt, begrüßte Birgit Kelle (unser Foto) und die 70 Teilnehmer aus Mittelstand und Politik in den Geschäftsräumen der Firma Schwadke Büromöbel. Die 40-jährige Birgit Kelle, zugleich Mutter von vier Kindern, prangert das „Gender Mainstreaming“ an, eine aus Ihrer Sicht absurde Ideologie …

… die unseren Alltag bestimmen soll.

Nicht nur seit der Diskussion um die Frauenquote in Wirtschaft und Politik nehme der Hang zum Gender Mainstreaming immer größere Stilblüten an. Anhand zahlreicher drastischer Beispiele machte die Referentin deutlich, dass die Bewegung zwischenzeitlich enorme Dimensionen erreiche, die letztlich den Steuerzahler teuer zu stehen komme.

Wenn aus Radfahrern „mit dem Rad Fahrende“ werden müssen

Derzeit werde aktuell das Straßenverkehrsgesetz umgeschrieben, da aus einem Radfahrer plötzlich „mit dem Rad Fahrende“ oder aus Fußgänger „zu Fuß Gehende“ werden müsse. Gesetze werden umgeschrieben, Spielplätze werden Gender sensibel umgestaltet und in Berlin sollen die Ampelmännchen künftig zur Hälfte Ampelweibchen sein.

Eine Heerschar an Beamten beschäftigt sich mit der Anpassung von Gesetzen, in Deutschland gibt es 194 (!) Lehrstühle an Hochschulen zum Gender Mainstreaming, davon allein 35 in Berlin. Studenten bekommen in Klausuren Abzüge bei Nichtanwendung einer Gender konformen Sprache.

In Baden-Württemberg werden aktuell die Studentenwerke umbenannt in „Studierende Werke“, Kosten für den Steuerzahler pro Einrichtung 90.000 Euro. Und in Berlin finden sich die ersten „Unisex Toiletten“.

Auch an bestimmten im Sprachgebrauch üblichen Begriffen werde gerüttelt: Eine „Heulsuse“ solle es künftig ebenso wenig geben wie eine „Milchmädchenrechnung“. Die Gender Bewegung habe nichts mit Gleichberechtigung im engeren Sinne zu tun, so Kelle. Vielmehr habe sie ihren Ursprung in der feministischen Bewegung, die den Begriff Geschlecht durch Gender ersetze.

Dabei habe Gender nicht nur eine biologische, sondern auch eine soziale Funktion, so dass es eine Vielzahl von anderen Geschlechtern gibt. Auf Facebook habe der User zwischenzeitlich in seinem Profil 60 Geschlechter zur Auswahl. Längst gehe es nicht mehr nur um Mann und Frau, sondern auch um die sexuelle Orientierung. Die Gender-Befürworter wollen die aus ihrer Sicht herrschende „Zwangs-Hetero-Normativität“ aufbrechen, so Kelle.

Den Frauen werde laut Kelle zwischenzeitlich abgesprochen, dass sie freiwillig zuhause bleiben und ihre Kinder erziehen, sondern sie wären durch das System dazu gezwungen. Aber die Biologie lasse sich laut Kelle nicht einfach aushebeln; Männer und Frauen seien nun mal verschieden und nur Frauen bekommen Kinder.

In der Argumentation der Gender-Bewegung für Frauen in Führungspositionen würden typisch weibliche Eigenschaften ins Feld geführt, im Gegensatz werde aber im Sinne des Gender Mainstream behauptet, diese Eigenschaften gebe es ja gar nicht, ein Widerspruch in sich.

In der Realität sehe es aber so aus, dass Unternehmen gar nicht genügend Frauen in Führungspositionen finden. Vielmehr seien Frauen oft gar nicht bereit, weiter Karriere zu machen, da sie sich in der aktuellen Position wohl fühlen, Stichwort „Work-Life-Balance“. In Norwegen führte die Einführung der Frauenquote dazu, dass nun Frauen teilweise sechs und mehr Aufsichtsrat-Mandate gleichzeitig ausüben.

Abschließend stellte Birgit Kelle fest, dass sie gerne Frau und Mutter sei und sie sich nicht von der Gender-Bewegung vorschreiben lassen möchte, wie sie ihr Leben zu gestalten habe. Frauen, die nach oben wollen, schaffen dies auch ohne Frauenquote und Genderwahn, bestes Beispiel dafür sei die Bundeskanzlerin.

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