Flüchtlinge in Sporthalle untergebracht

In einem Zug 60 unerlaubt Eingereiste - Zwei kamen ins Krankenhaus

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BahnhofDie Bundespolizei in Rosenheim hat in einem Fernreisezug aus Italien rund 60 Personen festgestellt, die nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügt haben. Es handelt sich um Eritreer, Syrer, Äthiopier und Somalier. Sie wurden vorübergehend in einer Rosenheimer Turnhalle untergebracht. Sechs Kinder konnten Familien zugeordnet werden, fünf afrikanische Minderjährige hingegen waren allein unterwegs. 34 Erwachsene stammen eigenen Angaben zufolge aus Eritrea, 17 aus Syrien und jeweils vier aus Somalia und Äthiopien. In der Sporthalle …

… der Rosenheimer Bundespolizei wurde für sie eine behelfsmäßige Unterkunft eingerichtet, so die Polizei am heutigen Mittwochnachmittag. Der verständigte Malteser Hilfsdienst unterstützte mit der Bereitstellung von Feldbetten und Essen. Mehrere Erwachsene wurden medizinisch versorgt. In einigen Fällen bestehe der Verdacht auf TBC, Krätze beziehungsweise Malaria, sagt die Polizei. Zwei Personen mussten ins Klinikum Rosenheim eingeliefert werden.

Die übrigen unerlaubt Eingereisten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Zirndorf (Landkreis Fürth) weitergeleitet. Der Obhut des Kreisjugendamts Rosenheim konnten die fünf Jugendlichen, die ohne Verwandte unterwegs waren, anvertraut werden. Die Bundespolizei geht davon aus, dass sich eine solch große Personengruppe nicht zufällig in einem Zug zusammenfand und hat die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen.

Foto: Bundespolizei

 

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