Flucht im Bus mit 31 Kindern aus Syrien

Kripo: Insgesamt saßen 85 Illegale im Doppeldecker

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Rosenheim –  Eine Großschleusung hat erneut die Bundespolizei Rosenheim aufgedeckt. Auf der A8 haben Beamte am Sonntag insgesamt 85 unerlaubt eingereiste Syrer aufgegriffen. Unter ihnen waren auch 31 Kinder im Alter von nur wenigen Monaten bis 17 Jahren. Sie alle waren mit einem angemieteten Doppeldeckerbus unterwegs. Ersten Ermittlungen nach war der Bus bei einem renommierten Busunternehmen angemietet worden. Die drei Fahrer gaben an, von ihrem Chef den Fahrauftrag von Rom nach Kopenhagen erhalten zu haben. Sie hätten die gesamte Gruppe in Rom am Bahnhof abgeholt. Sie hätten sich lediglich gewundert, dass kein Reiseleiter zugestiegen sei.

Laut der befragten Syrer hatten sie für die Schleusung zwischen 550 und 1500 Euro pro Erwachsener bezahlt. Die Flüchtlingsfamilien wurden an eine Aufnahmestelle in München weitergeleitet, gegen die drei Busfahrer wurde Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Gegen die Hintermänner ermittelt nun die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung in München.

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