„Feldkirchens Flüchtlingspolitik eine Schande!“

Klare Worte der SPD bei Neujahrsempfang mit Landkreis-Vertretern

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feldkirchen„Die Flüchtlingspolitik der Gemeinde Feldkirchen-Westerham sowie die Flüchtlingspolitik einiger Parteien in unserer Gemeinde sind eine Schande! Wenn dann endlich mal die Menschen bei uns sein werden, dann werden wir mit ihnen und nicht über sie reden! Integration ist keine Einbahnstraße.” Das sagte der SPD-Ortsvorsitzende Thomas Bode am Wochenende beim ersten Neujahrsempfang, den die Partei ausrichtete. Eingeladen waren die Bürger der Gemeinde, Vertreter aus Vereinen und Verbänden, die Genossen des Ortsvereins sowie auch Genossen aus dem Landkreis Rosenheim.

Organisator Sandro Kotte: „Es freut mich sehr, dass so viele Bürger zu unserem ersten Neujahrsempfang gekommen sind.”

Ortsvereinsvorsitzender Thomas Bode begrüßte die Gäste zu einem Glas Sekt. Besonders hervorzuheben ist, dass mit Adil und Ali zwei aus Afghanistan und Pakistan stammende und nach Deutschland geflüchtete junge Männer sich unter den anwesenden Gästen befunden haben. Sie haben mit Hanne und Peter Graf, zwei langjährige aktive SPD-Mitglieder des Ortsvereins, Menschen gefunden, die sich liebevoll um sie kümmern.

Nach dem Sekt gab es Kaffee und Kuchen und Thomas Bode hielt einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen Ausblick auf 2016.

 

Nach Thomas Bode sprach der SPD Fraktionssprecher im Gemeinderat, Heinz Oesterle, zu den Gästen. Oesterle erzählte sehr genau, wie die Machenschaften in der Gemeinde seien und legte den Finger in die Wunde. „Unser tolles und neues Rathaus sollte zu Beginn 6,5 Millionen Euro kosten. Nun liegen wir bei acht Milllionen”, so Oesterle. Und weiter: „Machen wir uns nichts vor. Alles was jetzt in der Gemeinde gemacht wird, dient nur dazu, alles schön und toll zu machen, denn im nächsten Jahr sind Bürgermeisterwahlen. Da wollen die anderen glänzen.”

 

Als letzte Rednerin der Veranstaltung begrüßte Sandro Kotte Alisa Prock. Alisa Prock ist politische Beraterin im bayerischen Landtag für die SPD. Sie arbeitet sehr eng mit der energiepolitischen Sprecherin der SPD Fraktion Natascha Kohnen zusammen. Alisa berichtete sehr bildlich wie ihre Arbeit ist und „dass es zum Teil sehr frustrierend sein kann, wenn man viel Arbeit in Anträge steckt und die dann abgelehnt werden, weil die von der SPD kommen.” Über Natascha Kohnen sagte Prock: “Natascha ist so gut und kennt sich so in dem Thema aus, dass selbst die zuständige Ministerin oft kapituliert und keine Argumente mehr hat.”

 

Zwischen den Vorträgen gab es genügend Zeit um sich noch mit den Rednern sowie untereinander auszutauschen.

Um den Abend ausklingen zu lassen, gab es kulinarische Schmankerl.

Zum Abschied bedankte sich Kotte bei den anwesenden Gästen und versprach, dass es 2017 wieder einen Neujahrsempfang geben wird.

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