Fachfrau für das Menschenrecht zu Gast

Dr. Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung, kommt nach Rosenheim

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kofler 2Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Bärbel Kofler, kommt nach Rosenheim! Die SPD von Stadt und Landkreis lädt am Donnerstag, 16. Juni, um 19 Uhr zu einer Veranstaltung in den Mail-Keller, Schmettererstraße 20 in Rosenheim, ein. Dr. Kofler wird Einblicke in ihre Arbeit als Menschenrechtsbeauftragte geben. Zu ihren Aufgaben gehört es beispielsweise, die politischen Entwicklungen im Bereich der Menschenrechte weltweit sowie der humanitären Hilfe zu verfolgen und dem Bundesaußenminister …

… Vorschläge zur Gestaltung der deutschen Politik in diesen Themenfeldern zu machen.

Alle interessierten Bürger sind eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen und mit der Beauftragten der Bundesregierung zu diskutieren.

Bärbel Kofler zeigt sich erfreut, dass es den Sozialdemokraten gelungen sei, eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen durchzusetzen. „Erst vergangenen Samstag beim Empfang von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Freilassing schilderte unter anderem Natalia Wolf aus Traunstein, dass es dringenden Verbesserungsbedarf bei der Bezahlung von Deutschlehrern für Geflüchtete gibt. Frau Wolf unterrichtet selbst Deutsch für Geflüchtete an der Berufsschule in Traunstein“, so Kofler.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete betont, dass die Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen einen elementaren Beitrag zum Gelingen der Integration von Flüchtlingen leisten. Nur mit einer angemessen Bezahlung, komme man an ausreichend Personal.

Deshalb wird jetzt mit einem Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Mindestvergütung von 35 Euro pro Stunde sichergestellt. In diesem Jahr werden mehr als doppelt so viele Sprach- und Integrationskurse bereitstehen müssen. Schon jetzt gibt es zu wenig qualifizierte Lehrer dafür. Diesem Mangel wird nun begegnet, indem die Lehrkräftevergütung deutlich verbessert und damit endlich faire, gerechte und motivierende Gehälter gezahlt würden.

„Die bislang in dem Bereich gezahlten Gehälter reichen bei Weitem nicht aus, um genügend qualifiziertes Personal anzuwerben. Bereits seit Langem weisen wir auf diesen Umstand hin und haben uns für eine deutliche Verbesserung stark gemacht“, führt Kofler weiter aus. Dieser Einsatz habe sich jetzt gelohnt.

Die SPD konnte mit dem Koalitionspartner einen Beschluss im Haushaltsauschuss herbeiführen, der das Bundesinnenministerium ermächtigt, den Kostenerstattungssatz für die Integrationskurse auf bis zu 4,00 Euro pro Teilnehmer und Unterrichtseinheit zu erhöhen. Mit diesem erhöhtem Kostenerstattungssatz soll eine Mindestvergütung der Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantiert werden.

Davon werden nun auch die Unterrichtenden in Traunstein und im Berchtesgadener Land profitieren. Das Innenministerium muss in Zukunft sicherstellen, dass die entsprechenden Anbieter der Kurse diese Mindestvergütung auch an die Lehrkräfte auszahlen.

Um eine effiziente und effektive Aufgabenerledigung in diesem wichtigen Teilbereich der Integration zu erreichen, fordern wir die Bundesregierung auf, eine wirkungsvolle Gesamtstrategie für die verschiedenen Maßnahmen der Sprachförderung zu entwickeln und fortlaufend deren Wirksamkeit zu überprüfen. Denn, so Kofler abschließend: „Integration fängt beim Erlernen der Sprache an und kann nur gelingen, wenn wir dafür gute Lehrerinnen und Lehrer bereitstellen.“

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