Endstation Rosenheim für drei Afrikaner

Bundespolizei nahm die Männer fest - „Keine Papiere"

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Rosenheim – Für drei Männer aus Afrika, die per Bahn reisten, war in Rosenheim Endstation. Die Bundespolizei hat am gestrigen Mittwoch drei Afrikaner im EuroCity aus Kufstein festgenommen. Die Männer wollten eigenen Angaben zufolge – ohne die erforderlichen Aufenthaltspapiere – in Deutschland Fuß fassen.

Am Bahnhof in Rosenheim war für den 31-jährigen Eritreer und die beiden Äthiopier im Alter von 24 und 26 Jahren die Reise beendet. Sie wollten mit dem Zug nach München, um dort leben und arbeiten zu können. Papiere für den geplanten dauerhaften Aufenthalt in Deutschland hatte keiner von ihnen. Genauso wenig führten sie ausreichend Geld mit, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Sie wurden von den Fahndern in Gewahrsam genommen.

Schnell fanden die Bundespolizisten heraus, dass alle drei in Italien bereits als Flüchtlinge registriert sind und in italienischen Flüchtlingslagern untergebracht waren. In diesen hatte sie offenbar nichts mehr gehalten und so machten sie sich auf eigene Faust auf den Weg. Für ihren geplanten illegalen Aufenthalt in der Bundesrepublik erhalten die drei Afrikaner jeweils eine Strafanzeige, so die Polizei. Über ihren weiteren Verbleib im Land werde die zuständige Stelle für Flüchtlinge voraussichtlich schon bald entscheiden.

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