Der Strom reißt nicht ab

Bundespolizei und Hilfsdienste jeden Tag und jede Nacht im Großeinsatz

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SONY DSCAllein in den ersten zehn Tagen des Monats September hat die Bundespolizei Rosenheim über 2.100 illegale Grenzübertritte verzeichnet. Die Feststellungen sind vornehmlich auf Kontrollen in grenzüberschreitenden Reisezügen zurückzuführen. Dabei handelt es sich insbesondere um Züge, die über die sogenannte Brenner-Route, also von Italien aus, nach Deutschland fahren. Die Feststellung größerer Gruppen unerlaubt Eingereister sei nach wie vor an der Tagesordnung, so die Rosenheimer Bundespolizei. Rund 30 Eritreer, etwa 20 Somalier, mehrere Personen aus dem Senegal, Nigeria, Äthiopien und dem Sudan haben Bundespolizisten gestern in der Donnerstagnacht am Rosenheimer Bahnhof …

… in Gewahrsam genommen. Die insgesamt 62 Afrikaner wurden in einem EuroCity festgestellt, der regelmäßig zwischen Trient und München verkehrt. Über Einreise- oder Aufenthaltspapiere verfügten sie nicht.

Nur wenige Stunden zuvor trafen die Beamten in einem Zug aus Verona auf rund 50 unerlaubt Eigereiste, darunter 20 syrische Staatsangehörige. Bereits am Vortag befanden sich in zwei aufeinanderfolgenden Fernreisezügen aus Italien jeweils 53 Personen, die ohne die erforderlichen Papiere unterwegs waren.

Nach Abschluss ihrer Registrierung wurden die unerlaubt Eingereisten an verschiedene Aufnahmestellen für Flüchtlinge im Bundesgebiet weitergeleitet. Mehrere Minderjährige, die ohne Eltern oder Verwandte unterwegs waren, konnten der Obhut des Jugendamtes anvertraut werden.

 

 

 

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