„Den Menschen einfach zuhören …“

Politischer Aschermittwoch der CSU mit MdB Daniela Ludwig

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Ludwig 1Rosenheim – „Putzfrau“ Franz Knarr fehlte beim Politischen Aschermittwoch der Rosenheimer CSU wegen seiner Hochzeitsreise. Vermutlich wäre sie/er an diesem Abend arbeitslos gewesen. „Es gibt in der Rosenheimer CSU nichts Angestaubtes zu putzen“, befand die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, und legte den Staubwedel gleich beiseite. Stattdessen hob die heimische Wahlkreisabgeordnete hervor. „Wir haben die richtigen Leute an der richtigen Stelle, wir sind die einzige Volkspartei in Deutschland und Europa.“ Das Erfolgsgeheimnis sei: Eine Volkspartei höre den Menschen zu, beziehe ihre Meinung ein, und beteilige das Volk auch an den Entscheidungen.

„Wir werden auch in Zukunft auf allen politischen Ebenen nicht um die Bürgerbeteiligung herumkommen“, so Ludwig. „Diese Stärke müssen wir haben. Das ist anstrengend, aber ich habe damit nur die besten Erfahrungen gemacht. Nur so bekommt die Politik auch die nötige Akzeptanz bei den Menschen.“ Als einen der wichtigsten Erfolge der CSU-Politik bezeichnete Daniela Ludwig die solide Haushaltsführung.

Das zeige sich in Bund und Land, aber auch in der Stadt Rosenheim. „Bayern hat eine Pro-Kopf-Verschuldung von 2.105 Euro, Bremen hat 30.000 Euro. Die Stadt Rosenheim hat eine Neuverschuldung von Null Euro und baut gleichzeitig Schulden ab. Damit gehört die Stadt zu den Top-Städten in Deutschland.“ Die CSU in Rosenheim nehme sich auch den Freistaat Bayern und die CSU im Bundestag zum Vorbild. „Wir leben nicht auf Kosten der kommenden Generationen.“

Stattdessen würde Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit ihrem Team an der richtigen Stelle investieren, und zwar in den Kita-Ausbau, in die Schulsanierung und in den Straßenbau. Als Glücksfall bezeichnete Ludwig den Baubeginn der Westtangente. Für den Start des zweiten Bauabschnitts werde sie in Berlin hartnäckig bleiben. Die Abgeordnete forderte die zahlreichen Besucher im vollbesetzten Saal im Happinger Hof auf, über die Kommunalwahl nicht die Europawahl zu vergessen.

„Wir müssen starke Leute und starke Parteien ins Europaparlament schicken.“ Das Beispiel Ukraine und die Krise auf der Krim zeigten, dass die Europäische Union gut daran täte, eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickeln. „Hier gibt es noch so viel zu tun. Stattdessen kümmern sich die Kommissare um Themen wie Kännchen in den Gaststätten und Duschköpfe. Die CSU fordert die Halbierung der EU-Kommission und der Zahl der Kommissare. Nur so können sich die Kommissare wirklich den zentralen Themen widmen.“

Auch die Themen Asyl und Freizügigkeit stünden ganz oben auf der Themenliste in der EU. „Wir haben kein Problem mit der Freizügigkeit. Aber wenn jemand zu uns kommt, ohne politisch verfolgt zu sein, und dann Leistungen einfordert, für die Menschen hierzulande sehr lange arbeiten müssen, dann haben wir ein Problem. Und das muss man aussprechen dürfen“, so Ludwig.

Die Stadträte Herbert Borrmann und Thomas Huber präsentierten den Besuchern die Schwerpunkte des CSU-Wahlprogramms mit den zentralen Themen wie Verkehr, Sicherheit, Wirtschaft und Gewerbeansiedlung und Schulpolitik. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bedankte sich für die großartige Unterstützung der Stadträte und Stadtratskandidaten. „Es sind alles ehrenamtliche Stadträte, die sich neben ihrer Arbeit und ihrer Familie für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Unsere Stärke ist es, dass alle in der Rosenheimer Bevölkerung verwurzelt sind.“

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