Das Interesse war groß

Info-Nachmittag für Menschen mit Fluchtgeschichte bei der Agentur für Arbeit

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fluchtAm Diversity-Tag konnte man die Vielfalt sehen und spüren: Die Agentur für Arbeit hatte sich  eine besondere Aktion einfallen lassen und zwar einen Info-Nachmittag für Menschen mit Fluchtgeschichte. Dr. Nicole Cujai, Leiterin der Rosenheimer Arbeitsagentur, dazu: „Wir waren überwältigt, von dem großen Zuspruch! Menschen mit unterschiedlichster Staatsangehörigkeit, mit unterschiedlichsten Geschichten, sehr viele Junge, aber auch Ältere oder ganze Familien, dazu die vielen freiwilligen Asylhelfer – es war ein tolles buntes Bild! Fast 200 Besucher haben den Tag genutzt, um sich bei den anwesenden Institutionen zu informieren und Termine für weitere Beratungsgespräche zu vereinbaren.“

Mit dabei waren die Caritas, das Diakonische Werk und die Arbeiterwohlfahrt mit den Schwerpunktthemen Migrations- und Asylsozialberatung. Daneben diverse Bildungsträger aus dem Raum Rosenheim, wie das bfz (Berufliche Fortbildungszentren der bayerischen Wirtschaft), die DAA (Deutsche Angestelltenakademie), die Volkshochschulen und das Deutschinstitut Integra, die über das breite Angebot an Deutschkursen informierten.

Wichtige Partner für die berufliche Integration der Asylbewerber und anerkannten Flüchtlinge sind auch die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer. Sie waren mit ihrem Beratungsangebot und der (Zeugnis)-Aner-kennungsstelle genauso dabei wie die Bürgerstiftung Rosenheim, das Bayerische Rote Kreuz und das Ausländeramt der Stadt Rosenheim.

Cujai weiter: „Auch an unseren eigenen Infoständen (Agentur für Arbeit und Jobcenter) und im Berufsinformationszentrum herrschte bunte Regsamkeit. Die Kolleginnen und Kollegen berieten über Arbeits- und Ausbildungsstellen, berufliche Qualifikationen wurden kurz gecheckt, aber auch wie weit das Sprachverständnis für eine Arbeit oder Berufsausbildung ausreicht.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, für die wir sehr viel Zuspruch erhielten, insbesondere auch von den beteiligten Institutionen, denn sie nutzten die Veranstaltung auch, um sich gegenseitig auszutauschen und die Netzwerke zu pflegen!“

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