DAK-Gesundheit unterstützt „dsai“

Patientenorganisation in Schnaitsee erhält 6000 Euro

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dsaiSchnaitsee – Geldsegen für einen guten Zweck: Die DAK-Gesundheit in Rosenheim unterstützt die Arbeit der „dsai“ in Schnaitsee mit 6000 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse will die Patientenorganisation ein Treffen für betroffene Mitglieder und deren Angehörige finanzieren. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der DAK-Gesundheit“, sagt Gabriele Gründl, Bundesvorsitzende der „dsai“.

Nach einer aktuellen Studie sehen 90 Prozent der Deutschen das Engagement von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen als sinnvolle und wichtige Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, sagt Michael Köberich, Chef der DAK-Gesundheit in Rosenheim. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit seltenen oder auch schweren chronischen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so Köberich.

70.000 Selbsthilfegruppen in Deutschland

Etwa drei Millionen Menschen haben sich bundesweit in rund 70.000 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. In vielen Städten und Regionen gibt es Selbsthilfekontaktstellen, die einen Überblick über die Angebote zu einzelnen Erkrankungen oder Behinderungen bieten. Bundesweit fördert die DAK-Gesundheit jährlich über 5000 örtliche Selbsthilfegruppen. Für diese ist bei konkreten Projektvorhaben das örtliche Servicezentrum der richtige Ansprechpartner. Beim Wunsch nach pauschaler Förderung ist hingegen der Verband der Ersatzkassen zuständig.

Die „dsai“ wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, Betroffenen und ihren Angehörigen den Erfahrungsaustausch außerhalb der medizinischen Betreuung zu ermöglichen. Mittlerweile hat sich die Patientenorganisation aber Ziele gesteckt, die über den reinen seelischen Beistand hinausgehen. Neben der Zusammenarbeit mit Immunologen setzt die dsai auch auf den Dialog mit ärztlichen Organisationen. Inzwischen ist die Vereinigung ein kompetenter Partner in einem Netzwerk aus Betroffenen, Spezialisten, Behörden und Forscherteams.

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