Chef bewahrt 51-Jährigen vor Gefängnis

Fahndungscomputer hatte bei Polizei-Kontrolle Alarm geschlagen

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SONY DSCDie Bundespolizei hat gestern einen gesuchten Österreicher zufällig kontrolliert. Bereits vor drei Jahren hatte die Münchner Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 51-Jährigen erlassen. Sein Chef hat ihn nun vor einem Gefängnisaufenthalt bewahrt: Rosenheimer Bundespolizisten kontrollierten in den frühen Morgenstunden einen Pkw mit deutscher Zulassung. Bei der Überprüfung der Personalien schlug der Fahndungscomputer Alarm. Der Mann wurde von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht. Laut Haftbefehl war er damals wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von rund 1.100 Euro verurteilt worden. Der Tiroler hatte diese Strafe allerdings nie gezahlt …

Bei seiner Festnahme war er zwar zahlungswillig, aber nicht in der Lage, den geforderten Betrag zu entrichten. Sein Chef erklärte sich bereit, ihn aus der misslichen Lage zu befreien.

Bei einer Dienststelle der Bundespolizei in Cottbus zahlte der Vorgesetzte die erforderliche Summe. Daraufhin konnte der Österreicher seine Fahrt fortsetzen.

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