Bombenfund: Bahnverkehr eingestellt

Rosenheim: Evakuierung von 3500 Bürgern mittlerweile im vollen Gange

image_pdfimage_print

Foto 4Rosenheim –  Seit 19.55 Uhr wird der Bahnhof Rosenheim im Schienenpersonenverkehr wegen des Bombenfunds (wir berichteten) nicht mehr angefahren. DB AG und Meridian richten daher einen Schienenersatzverkehr ein. Aus Richtung Großkarolinenfeld, Bad Endorf, Raubling und Kolbermoor werden die im Schienenersatzverkehr eingesetzten Busse jeweils die Bushaltestelle in der Brianconstraße beim Rosenheimer Eisstadion anfahren. Inzwischen wurden Notquartiere eingerichtet. Fotos: Georg Barth

Die Fahrgäste werden gebeten, den Abtransport von der Brianconstraße privat zu organisieren. Die Straßenverbindungen in Richtung Stephanskirchen, Raubling und Großkarolinenfeld bzw. in Richtung Wasserburg sind frei befahrbar. Fahrgäste in Richtung Kolbermoor können die Route über die Miesbacher Straße (Panorama-Schwaig) und den Schwaiger Kreisel nutzen.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Telefonnummer 08031/365-8365 erreichbar ist.

Die Evakuierung im Zuge des neuerlichen Bombenfundes am Rosenheimer Bahnhof ist planmäßig angelaufen. Die Notaufnahmequartiere in der Schule Fürstätt und der Luitpoldhalle werden derzeit für die Inbetriebnahme vorbereitet. Die etwa 3.500 betroffenen Einwohner im Evakuierungsgebiet werden gebeten, bei Bekannten, Freunden oder Verwandten unterzukommen oder ab zirka 20 Uhr eines der Notaufnahmequartiere aufzusuchen. Die Behinderten-Wohnanlage in der Aventinstraße wird vom Bayerischen Roten Kreuz evakuiert, so der Leiter des städtischen Krisenstabs, Oliver Horner.

Foto 3

Die städtischen Notaufnahmequartiere in der Luitpoldhalle und der Schule Fürstätt haben seit 20 Uhr den Betrieb aufgenommen. Die Betreuung der Luitpoldhalle hat der Malteser Hilfsdienst übernommen, an der Schule Fürstätt ist das Bayerische Rote Kreuz im Einsatz, so Stadtbrandrat Hans Meyrl nach der jüngsten Lagebesprechung des städtischen Krisenstabs.

Zwischenzeitlich ist der letzte Zug abgefertigt, der vor der Evakuierung und der Bombenentschärfung den Rosenheimer Bahnhof noch anfahren durfte.

Ab sofort wird der Bahnhof Rosenheim damit für den Schienenpersonenverkehr gesperrt. Meridian und Südostbayernbahn als Betreiber des Schienennahverkehrs haben zwischenzeitlich entschieden, anstelle der Brianconstraße aus Gründen der Verkehrsabwicklung den zentralen Busparkplatz an der Stollstraße anzufahren, so der Leiter des Krisenstabs Oliver Horner. Im Rahmen des Schienenersatzverkehrs fahren von dort Busse nach Bad Endorf, Großkarolinenfeld, Raubling, Kolbermoor und Schechen.

Die Sicherheitskräfte haben mit der Evakuierung des Bomben-Sperrgebiets begonnen. Derzeit werden die Menschen innerhalb des Sperrgebiets mit Lausprecherdurchsagen aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist.

Foto 2

Foto 5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.