Bayern Reiseland Nummer eins

Vor der Ostseeküste - Ludwig stellt Tourismus-Analyse vor

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LudwigLandkreis – MdB Daniela Ludwig ist die tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Die Stiftung für Zukunftsfragen hat mit ihr am Mittwoch die 30. Deutsche Tourismusanalyse vorgestellt. „Die Deutschen sind angesichts der robusten Konjunktur in Urlaubslaune. 57 Prozent der Deutschen haben 2013 eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen unternommen. Damit hat sich die Reiselust der Deutschen im fünften Jahr in Folge erhöht“, so Ludwig.

Wie Prof. Dr. Ulrich Reinhardt von der Stiftung ergänzte, lasse sich dieser Anstieg mit dem wirtschaftlich starken Jahr 2013 erklären, das durch eine geringe Arbeitslosenquote und einen hohen Exportüberschuss gekennzeichnet gewesen sei.

„Deutsche haben Geld in der Urlaubskasse“

Ludwig weiter: „Diese Aussagen belegen, dass der Kurs der Union in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik richtig ist. Mit der Haushaltskonsolidierung, der Stabilität in der Steuerpolitik und in der Beschäftigungspolitik haben wir die richtigen Weichen gesetzt. Die Deutschen haben Geld in der Urlaubskasse – und das nicht nur für eine Reise. Jeder vierte ist zweimal unterwegs, sieben Prozent verreisen sogar dreimal.

Erfreulich ist für uns auch: Deutschland bleibt für die Deutschen Reiseland Nummer eins. Fast zwei von fünf Bürgern verbrachten 2013 ihren Urlaub zwischen Nord- und Süddeutschland. Bayern setzt sich bei den Inlandszielen leicht von der Ostseeküste in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ab.

Trotz Sonnengarantie und Traumstränden – auch 2014 wird Deutschland nach dieser Studie das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Bundesbürger bleiben. Das sind gute Aussichten für die Tourismusbranche und für die gesamte Wirtschaft. Denn von den Einnahmen der Branche profitiert in der zweiten Wertschöpfungskette auch die heimische Wirtschaft, wie etwa die Zulieferbetriebe.

Dennoch dürfen wir uns auf diesen positiven Entwicklungen nicht ausruhen. Denn auch wenn einige Gebiete wie Baden-Württemberg, die Bodenseeregion und die Schwarzwaldregion leichte Steigerungen zu verzeichnen hatten, stagniert der Inlandstourismus erstmals – zumindest beim Haupturlaub. Wir müssen darauf hinarbeiten, dass der erfolgreiche Trend der letzten Jahre nicht gestoppt wird.“

Tourismus-Forschung

Die Stiftung für Zukunftsfragen mit Sitz in Hamburg widmet sich auch der Tourismus-Forschung. Auf der Suche nach den Zukunftsmärkten des Tourismus untersucht die Stiftung sowohl die Urlaubsgewohnheiten, als auch das Freizeitverhalten der Bundesbürger, analysiert die Potenziale von Reisetrends und fragt nach der Nachhaltigkeit touristischer Angebote. Die Studie finden Sie unter www.stiftungfuerzukunftsfragen.de.

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