An Baustelle: Unfälle mit insgesamt sieben Lkw!

Fahrer übersahen jedes Mal das Stauende - 34-Jähriger aus Rumänien schwer verletzt

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Blaulicht03Gefährlicher Rückstau: Nach dem Unfall mit drei Lkw gestern (wir berichteten) kam es noch am gleichen Tag – aufgrund der bereits bekannten Fahrbahn-Deckensanierung der Autobahn bei Reischenhart im Landkreis – zu zwei weiteren heftigen Lkw-Unfällen! Zu einem – laut Polizei – dramatischen Verkehrsunfall unter Beteiligung von wiederum zwei Sattelzügen kam es gegen 18 Uhr gestern Höhe Flintsbach: Auch ein 34-jähriger, rumänischer Kraftfahrer übersah das Stauende und fuhr, trotz Vollbremsung und Ausweichen nach rechts, mit seinem Lkw auf den Sattelzug eines 60-jährigen Bad Aiblingers auf.

Im Anschluss prallte der Lkw des Rumänen noch in die rechte Leitplanke.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der 34-jährige Unfallverursacher in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste, unter Zuhilfenahme technischen Geräts, von den anwesenden Feuerwehren aus Oberaudorf, Degerndorf und Flintsbach befreit werden.

Er wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung seiner schweren Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Lebensgefahr bestehe nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

Der Bad Aiblinger Fahrzeugführer wurde nicht verletzt.

Mit der Bergung der verunglückten Fahrzeuge wurde ein örtlich ansässiges Abschleppunternehmen beauftragt.

Beim Unfallverursacher wird der Sachschaden auf 10.000 Euro geschätzt, wobei es sich hier vermutlich um einen Totalschaden der Zugmaschine handeln wird. Der Sachschaden beim zweiten Unfallbeteiligten wird auf 2000 Euro geschätzt.

Die Aufräumarbeiten wurden von den starken Kräften der Feuerwehren sowie Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Rosenheim durchgeführt.

Erst gegen 21 Uhr konnte die Fahrbahn der Richtungsfahrbahn Rosenheim wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden.

Schon gegen 12.30 Uhr hatte gestern ebenfalls ein 58-jähriger, deutscher Staatsangehöriger auf der A93 Höhe Flintsbach mit seinem Sattelzug das Stauende dort übersehen und fuhr auf den Sattelzug eines bereits stehenden 53-jährigen Briten auf.

Da der Aufprall, nach einer Vollbremsung, nur noch mit geringer Geschwindigkeit stattfand, wurde die Sattelzugmaschine des deutschen Fahrers nur an der Front leicht beschädigt.

Der Sattelzug des Briten wurde im Heckbereich beschädigt.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Verletzte gab es bei diesem Verkehrsunfall nicht.

 

 

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