Am Wochenende fast 600 neue Flüchtlinge

Rosenheim: Männer, Frauen und Kinder aus bis zu 20 verschiedenen Ländern

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SONY DSCDie Rosenheimer Bundespolizisten, die heute am Montagmorgen ihren Dienst angetreten haben, fanden in der Inspektion bereits rund 160 unerlaubt eingereiste Personen vor. Sie wurden in der Sporthalle der Bundespolizei behelfsmäßig untergebracht, nachdem sie am Abend und in der Nacht zuvor in Gewahrsam genommen worden waren. Über das Wochenende verteilt hat die Bundespolizei Rosenheim noch mehr als bisher – nämlich knapp 600 – illegale Grenzübertritte registriert. Alleine in drei Fernreisezügen aus Italien trafen die Beamten gestern am Sonntag …

… erst 30, dann 50 und 90 Personen an, die keine Papiere für die Einreise beziehungsweise den Aufenthalt in Deutschland mitführten. Es handelt sich um Männer, Frauen und Kinder aus bis zu 20 verschiedenen Ländern. Die meisten von ihnen stammen ursprünglich vom afrikanischen Kontinent. Viele berichteten von einer lebensgefährlichen Schleusung über das Mittelmeer, die pro Person tausende Dollar gekostet hätte.

 

Die unerlaubt Eingereisten mussten in Rosenheim den jeweiligen Zug verlassen. Sie wurden mit Polizeibussen vom Bahnhof zur Dienststelle der Bundespolizei gefahren. Nachdem sie in der Bundespolizei-Sporthalle provisorisch untergebracht, versorgt und registriert worden waren, konnten sie von dort aus zur Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden.

In etwa 20 Fällen wurde das zuständige Rosenheimer Jugendamt eingeschaltet, da es sich um Minderjährige handelte, die ohne Eltern oder sonstige Verwandte unterwegs waren.

 

 

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