A8: SPD-Abgeordnete Graf begrüßt Lärmschutz

„Man hat mich damals für verrückt erklärt"

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Rosenheim – Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf (SPD) begrüßt die Genehmigung des Vorentwurfs für die Lärmschutzplanungen im Rahmen des Ausbaus der A8 (wir berichteten). „Als ich vor ein paar Jahren eine Grünbrücke für Frasdorf gefordert habe, wurde ich von manchen noch für verrückt erklärt. Mit der Unterschrift sind wir jetzt auf dem besten Weg genau dahin“, so Graf.

 

Sie freue sich sehr für die betroffenen Anlieger und danke insbesondere den sehr engagierten Bürgerinitiativen in Frasdorf und Achenmühle, als auch den Bürgermeistern Marianne Steindlmüller und Christian Praxl. „Die jetzigen Lärmschutzplanungen entsprechen im Wesentlichen dem, was die Vertreter der Bürgerinitiativen und die Bürgermeister bereits 2009 mit der damaligen Staatssekretärin der SPD im Bundesverkehrsministerium ausgehandelt hatten. Das war damals die Grundlage für den Planungsdialog“, so Graf.

 

Das damalige Treffen in Berlin hatte Angelika Graf organisiert. „Damals haben wir an einem Strang gezogen und damit die entscheidenden Weichen für einen Lärmschutz gestellt, der weit über das Übliche hinausgeht“, so Graf. Lediglich die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig war zu den damaligen Verhandlungen nicht eingeladen gewesen, weil sie die gemeinsame Initiative für Grünbrücken als „überflüssig und nicht zielführend“ abgelehnt hatte. „Aber wie heißt es so schön: Im Himmel ist mehr Freude über einen reuigen Sünder als über tausend Gerechte“, so Graf.

 

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