Zwei junge Wasserburger beispielhaft!

Entwicklung dort fördern, wo sie entsteht: Das ist die Idee - Wieder Benefizkonzert

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Entwicklung dort fördern, wo sie entsteht – das ist die Idee! Das sagen Hannes Kreissl (Foto) und Markus Langer von der Wasserburger Globalen Initiativenförderung e.V. – und sie handeln! Absolut beispielhaft! Sie unterstützen die Menschen vor Ort, die Initiative zeigen, um ihre Welt für sich und ihre Mitmenschen zu verbessern. Am Samstag, 7. Januar, gibt es bei freiem Eintritt wieder das Benefizkonzert für Afrika mit Just Duty Free im Theater Wasserburg. Hier unser Projekt-Beispiel aus Tansania …

Das Lothar Health Centre (LHC) ist eine Krankenstation, die sich in der Nähe von Mafinga in der Region Iringa im Bau befindet. Seit langer Zeit beklagten die Einwohner von Stadt und Umland die schlechte medizinische Versorgung und die langen Wege zu dem einzigen Krankenhaus in Mafinga, das meist  überfüllt ist.

Auch Jovan und Philbert Myinga, zwei Brüder aus besagtem Gebiet, sahen die Missstände und fassten sich im Jahr 2013 ein Herz und den Entschluss einen großen Teil ihres Grundes für den Bau des Health Centres zu verwenden.
Jovan und Philbert sind Freunde von dem Wasserburger Hannes Kreissl, die er bei seinem Freiwilligen Sozialen Jahr in Tansania vor vier Jahren kennen gelernt hatte. Gemeinsam entwickelten sie einen Plan, wie die Krankenstation gebaut werden sollte, die heute den Namen des ersten Spenders trägt: Von Hannes‘ Vater Lothar!

Vor Ort wurde die NGO – Lothar Health Development Group – gegründet, die neben der Krankenstation auch einige Nebenprojekte leitet, welche Bau und Betrieb mitfinanzieren sollen. So stehen dem LHC bereits etwa vier Hektar Wald zur Verfügung. Außerdem ist eine Farm geplant, auf der Lebensmittel angebaut und Milchkühe gehalten werden sollen.

Diese wird zum einen viel Geld einbringen, mit dem bis zu zehn Arbeiter finanziert werden können, und zum anderen später dabei helfen, die Patienten mit nährstoffreicher Nahrung bei der Heilung zu unterstützen, was für tansanische Verhältnisse eine große Ausnahme darstellt. Dieser Punkt ist einer von vielen, mit dem die Brüder planen, eine beispielhafte Verbesserung der Versorgungsqualität für Ihr Land zu schaffen.

Der Betrieb der Krankenstation wird mit vier Gebäuden beginnen, eine spätere Erweiterung ist bedarfsorientiert denkbar. 2014 wurde damit begonnen, das Fundament für die Krankenstation zu bauen, zunächst werden zwei Stationen, ein Laborgebäude und der Verwaltungstrakt, in dem zugleich die Behandlung ambulanter Patienten und die Betreuung chronisch kranker Menschen, die beispielsweise HIV-positiv sind, stattfinden soll.

‚Im Januar 2016 hatten wir die Chance uns bei einem Besuch persönlich von den Fortschritten des Projekts zu überzeugen‘, sagt Hannes und freut sich. ‚Mittlerweile stehen die Grundmauern der Stationen und des Laborgebäudes sowie das Fundament des Verwaltungs- und Behandlungsbaus. Die Bäume auf den zahlreichen Waldflächen des LHC gedeihen prächtig und auch das Land für die geplante Farm steht bereits zur Verfügung.‘
Bei einem Treffen mit der örtlichen Regierung habe diese erneut den hohen Bedarf an medizinischer Versorgungskapazität zugesichert. Als Zeichen der Unterstützung befindet sich nun bereits eine neue Straße im Bau, die das LHC mit der Hauptstraße verbindet.
Mit der letzten finanziellen Unterstützung von GIF e.V. über 3.300 Euro wurde ein Brunnen gebohrt, der neben dem LHC auch die Nachbarn der Krankenstation versorgen wird.

Hannes: ‚Bei GIF vermeiden wir unnötige Kosten und achten darauf, Korruption sowie Mittelmissbrauch zu umgehen, um 100 Prozent der Unterstützung an ihren Zielort zu bringen. Wir stehen in ständigem Kontakt zu den Projektleitern vor Ort.

Wir sind ein bunter Haufen, mit Mitgliedern aus ganz Deutschland und der Welt, die eines gemeinsam haben: Den Wunsch, diese ein bisschen gerechter zu machen. Wir zeichnen uns vor allem durch vielseitige Erfahrungen mit der Arbeit in Entwicklungsländern aus und so basieren auch alle unsere Projekte auf persönlichen Kontakten einzelner Mitglieder.

Dieses Konzept verfolgen wir schon längere Zeit und auch entsprechende Projekte werden bereits unterstützt. Allerdings haben wir den Verein erst vor kurzem gegründet, was auch der Grund dafür ist, dass sich unsere Website noch im Aufbau befindet. Schauen Sie bald wieder vorbei, oder wenden Sie sich für mehr Informationen per E-Mail an info@gif-ev.org.‘

Dank der großzügigen Unterstützung folgender Partner kann GIF darauf hoffen, fast den gesamten Umsatz des Konzerts im Januar für die Unterstützung der Freunde in Tansania zu verwenden:

Just Duty Free mit Marius Kreissl, Georg Neugebauer, Stefan und Tobias Keser und Niko Baumgartner
und
KPG Veranstaltungstechnik

Theater Wasserburg
und
Jürgen Theurer

LIMIC Design
 
Inn Getränke Bachmaier

Beim Konzert gibt’s übrigens Glühwein an der Feuerschale im Freien …

 

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