Was ich dir noch sagen wollte

... Gedanken zu Allerheiligen, dem Gedenktag für alle Verstorbenen

image_pdfimage_print

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Allerheiligen – ein Gedenktag für alle Verstorbenen. Die Angehörigen haben in den vergangenen Tagen die Gräber ihrer Familien für die Segnung an Allerheiligen gerichtet und mit Kerzen, Lichtern, Blumen und Gestecken geschmückt. Hier an dieser Stelle ein Gedicht im Gedenken an verstorbene Familien-Angehörige und Freunde – verfasst von Josef Albert Stöckl aus Kirchdorf bei Haag. Was ich dir noch sagen wollte … das geben wir unseren Lesern für diesen Tag mit auf den Weg …

 

Was ich Dir noch sagen wollte
es bleibt ungesagt
was ich Dich noch fragen wollte
es bleibt ungefragt.

.

Was ich Dir noch zeigen wollte
es bleibt ungeseh’n
was wir uns noch erträumten
es bleibt ungescheh’n.

.

Der Tod kam ohne Zagen
riss unser Band entzwei
nie mehr ein Wort, ein Blick von Dír
alles versäumt, vorbei.

.

Doch werd‘ ich Dich im Herzen tragen
drin träume ich mit Dir
ich werde Dich im Herzen fragen
drin bist Du stets mit mir.

.

  Josef Albert Stöckl aus Kirchdorf bei Haag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 Gedanken zu „Was ich dir noch sagen wollte

  1. Johann Olbrück

    Ich war über 50 Jahre mit meiner Frau verheiratet und letztes Jahr ist sie für immer gegangen.

    Dieses Gedicht sagt alles, was da noch zu sagen wäre. Vielen Dank an Josef Albert Stöckl.

    51

    1
    Antworten
    1. Josef Albert Stöckl

      Grüß Gott Herr Olbrück, Ihre Zeilen sind mir nahe gegangen.

      Mein aufrichtiges Mitgefühl von meiner Seite aus ! Das Gedicht „Was ich Dir noch sagen wollte“ entstand, als ich meine Trauer über den Tod einer guten Bekannten verarbeitete.

      Sie hinterließ drei kleine Kinder und einen Mann. Was das wohl für sie bedeutete ?

      Aufgrund einer unheilbaren Erkrankung den Tod sowie das Verlassen Ihrer Kinder vor Augen: Kein Mensch mag dies auch nur erahnen. Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie den Verlust Ihrer Frau ertragen, aber auch, dass Sie Ihre Frau im Herzen weitertragen.

      Freundliche Grüße aus Kirchdorf bei Haag: Josef Albert Stöckl

      5

      0
      Antworten
      1. Eine Anwohnerin

        Auch ich habe Ihren Beitrag „was ich Dir noch sagen wollte“ bewegt gelesen.

        Ich habe meinen Sohn vor 3 Jahren verloren und diese Worte sind sehr wahr. Niemand kann nachvollziehen, was in einem vorgeht.

        0

        0
        Antworten
  2. ??????

    21

    0
    Antworten
  3. ???????

    12

    0
    Antworten