Vom Oarscheib’n bis zum Bio-Eier suacha

Begegnung mit dem Osterhasn - Bauernhausmuseum lädt ein

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OarscheibenAmerang – Is des ned a scheens Buidl? Oarscheib’n am Osterfest in früheren Zeiten im Landkreis. Viel Interessantes über alte Bräuche gibt’s an den Feiertagen im Bauernhausmuseum in Amerang zu entdecken. Am Ostersonntag und am Ostermontag ist im Museum der Osterhase unterwegs und hat Bio-Eier aus artgerechter Haltung versteckt. Dazu gibt es in den Höfen, Stadln und im ganzen Museumsgelände reichlich Verstecke.

Haben die Kinder genügend Eier gefunden, geht das Entdecken für die ganze Familie in die nächste Runde:

Bis heute weit verbreitet ist der Brauch des „Oarscheib’n“. Mit zwei Holzrechen wird in einer schiefen Ebene eine Bahn gebildet, auf der man ein Ei hinunter schubsen kann. Dieses Ei trifft ein ganzes Gelege von am Boden liegenden Eiern. Früher trug jedes dieser Eier einen Pfennig. War das Gleichgewicht erfolgreich aus der Balance gebracht, purzelten die Geldstücke hinunter. Sieger ist derjenige, der die meisten Pfennige mit seinem Ei vom Ziel-Ei warf … oder eben „scheibte“ …

In der Studioausstellung „Bienenhaus und Wasserrad“ präsentiert die Münchner Künstlerin Martina Mair bis zum 11. Mai ihre liebevollen Illustrationen von Max und Emily, den beiden Hauptdarstellern im neuen Kindermuseumsführer. Im Mittermayerhof sind die reizvollen Zeichnungen, die Martina Mair mit Wasserfarben koloriert hat, zu sehen. Die Vorlagen zeichnete die Künstlerin während eines Aufenthalts im Museum.

Das Museum hat an den Feiertagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden sich unter www.bhm-amerang.de.

Zum Foto:

Oarscheibn in der Gemeinde Söchtenau  © Archiv BHM Amerang / Nixdorf

 

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