„Unser Dorf, das Kloster und das Bier“

Spezialführungen in Rott erfreuen sich wachsender Beliebtheit

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10822588_850614091657529_261886053_nRott – Immer beliebter werden die Nachtwächter-Führungen rund um Rott am Inn, zu der die Vorsitzende Franziska Franke von Bürger für Rott einlädt. Die Spezialführung „Unser Dorf, das Kloster und das Bier“ erlebte einen Zuschauerrekord von knapp 50 Personen. In zwei Gruppen, geführt von Franziska Franke und Richard Helm, tauchten die Zuhörer in die wechselhafte Geschichte des Klosters ein, von der Errichtung der Rokokokirche bis hin zur Säkularisation.

Ein besonderer Gesichtspunkt war das Bierbrauen, was später zum Kaiser-Bräu wurde. Was die Führungen so beliebt macht, sind die Anekdoten rund um das Bierbrauen, wie zum Beispiel der Brand der Brauerei oder der vielbeschäftigte Schäffler, der für die Bauern gern einen doppelten Boden zum Eichen einsetze, dann später wieder herausnahm, damit die Bauern von Kloster ein wenig mehr Bier als Lohn bekamen.

Besonders angetan waren die Teilnehmer von einem Teil des im Orginalzustandes erhaltenen Bierkellers unterhalb des jetzigen Durchgangs, in dem ein Gang in die Kellergewölbe unter der Kirche führt. Das Ziel der Führung war der Bierkeller an der Rosenheimer Straße vorbei am ehemaligen Apothekerhaus, Klosterschneider und Klosterbinder. Im Bierkeller erwartete alle Teilnehmer ein Zwickelmax von der Brauerei Maxlrain, das großzügig für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde. Alle Teilnehmer griffen gerne zu.

Besonders schön: Franziska Franke und Richard Helm verzichteten auf einen Kostenbeitrag und baten die Teilnehmer lieber um eine Spende für die Rotter Tafel, was die Zuhörer auch gerne machten.                              RH

 

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