Über 450 Helfer heute im Einsatz!

Von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst, Wasserwacht, Bergwacht

image_pdfimage_print

BerthalerDie Lage in den Überschwemmungs-Gebieten im südlichen Landkreis hat sich inzwischen deutlich entspannt. Das meldet das Landratsamt am Spätnachmittag. Weil kein Koordinierungsbedarf mehr besteht, stellte sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz jetzt wieder selbst außer Dienst. In Prien wird am Regenrückhaltebecken weiter Wasser abgepumpt. In Niedermoosen geht das Hochwasser zum Glück zurück. Die Pumpen werden aber noch zwei bis drei Stunden laufen müssen. Verkehrsbehinderungen sind dort nicht auszuschließen …

Unser Foto zeigt Dr. Hadumar Roch vom Rosenheimer Wasserwirtschaftsamt und Landrat Wolfgang Berthaler (rechts) auf einer Brücke in Niedermoosen. Der Landrat war gestern und heute auf der Landrätetagung im Landkreis Donau-Ries. Nach seiner Rückkehr heute Nachmittag ließ er sich zunächst in der Führungsgruppe Katastrophenschutz informieren und machte sich anschließend auf den Weg, um die Einsatzkräfte zu besuchen.

 

In Thansau ist die Schlauchsperre zum Schutz der Firma Sengewald aufgebaut. In Rohrdorf sinken die Pegel in den Bächen. Die Kreisstraße RO 5 bei Lauterbach ist weiter gesperrt.

Ein besonderer Dank geht an den Verbund. Das Unternehmen ist verantwortlich für die Innstaustufen. Auf Vorschlag des Rosenheimer Wasserwirtschaftsamtes wurden an der Innstaustufe Nußdorf der Wasserdurchlauf eingeschränkt und gleichzeitig an der Innstaustufe Rosenheim der Wasserdurchlauf erhöht. Dadurch wurde der Pegel des Inns zwischen den beiden Staustufen und zudem der Wasserstand im Altwasser und den umliegenden Bereichen gesenkt. Eine Maßnahme die sich sehr positiv auf die Lage in Thansau auswirkte.

Insgesamt waren heute 390 Feuerwehrler, 25 Mitglieder des Technischen Hilfswerks und 45 im Rettungsdienst einschließlich Wasserwacht und Bergwacht im Einsatz. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.