Trotz Regens ein Besuchermagnet

Rundum zufriedene Gesichter bei Matthäusmarkt in Schnaitsee - Marktfeier bis in die Nacht

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Matthusmarkt 14 020Schnaitsee – Im letzten Jahr hatte die Gemeinde Schnaitsee zusammen mit Veranstaltungsmanager Muk Heigl ein neues Konzept für den Matthäusmarkt erstellt. Dabei wurden alle Aussteller und Standlleit vom strahlendem Sonnenschein unterstützt. Dass das neue Konzept aber auch bei schlechtem Wetter sticht, bewies der letzte Sonntag. Trotz miserablem Wetter mit zwischenzeitlichen Regenschauern dürften laut Schätzung von Muk Heigl mehrere tausend Gäste nach Schnaitsee gekommen sein.

Auf alle Fälle zogen Heigl, Bürgermeister Thomas Schmidinger, sein Vorgänger Vitus Pichler und Fritz Graßl vom Marktausschuss am Abend an der lange umlagerten Theke der Schnaitseer Baderbrauerei ein rundum positives Fazit. Auch dritte Bürgermeisterin Anita Meisl, die seit dem frühen Vormittag am Kaffeestand der Bäuerinnen ihren Dienst tat, war überwältigt. „Wir haben eine unüberschaubare Zahl an Kuchen und Torten an den Mann oder an die Frau gebracht. Es war einfach wunderbar.“

Aber auch alle anderen Anbieter, ganz gleich ob es sich nun um Waren des täglichen Bedarfs oder um Glückslose oder um Brotzeiten handelte, hatten nur beste Erfahrungen in Schnaitsee gemacht.

Wie viele Tausend Besucher es am Ende gewesen sein mögen, lässt sich nur erahnen, wenn man die überfüllten Parkplätze an allen Ortseingangstraßen sah. Und kein einziger dieser Besucher, die durchaus auch aus der weiteren Umgebung kamen, brauchte seine Fahrt nach Schnaitsee bereuen. Regionalität und Kultur standen im Vordergrund. Zugelassen waren nur Händler aus der unmittelbaren Region.

Aber auch da kam das beliebte Sammelsurium an Waren zusammen, die solche Märkte so beliebt machen. Da steht neben den Spielzeugen ein Ölpresser und neben dem Anbieter von Straußenwienern gibt es die Zuckerwatte. Hier Schuhe, dort Bulldogs, hier Lose vom BRK und daneben die Ausstellung der Geflügelzüchter. Da ein Bier oder ein Kracherl, dort eine Fischsemmel oder ein Paar Wiener.

Heuer war beim Matthäusmarkt wirklich für jeden was dabei – und dazu kam auch noch die beste Unterhaltung. Da ein Drehorgelspieler, hier eine Country-Band, dort ein Musikduo und daneben kunstvolle Bilder von Schnaitseer Malerinnen. Wieder ein absoluter Hinhörer waren die Konzerte des Musikvereins unter der Leitung von Rupert Schmidhuber.

Im Rathaus war auch erstmals ein Chiemgauer Koffermarkt und sorgte für Staunen und Kauflust bei den Gästen. Zehn Frauen aus Grabenstätt, Laufen, München, Traunstein, Evenhausen, Prien und Söchtenau hatten unter der Federführung von Anja Marien aus Schnaitsee im Vorfeld gebastelt, alles in jeweils einen Koffer gepackt und in Schnaitsee angeboten. Fürwahr ein buntes Durcheinander mit netten kleinen Geschenkideen.

Der VdK informierte vor dem Rathaus über seine Hilfsangebote und der Heimatverein hatte wieder sein beliebtes Marktquiz am Start. Daneben informierte der Bund Naturschutzt und im Radlunterstand beeindruckten die lebensechten Nachbildungen der heimische Tiere im Wildlandmobil des Jagdverbandes. Hier der Gartenbauverein und dort ein Schauballon. Und, und, und UK/FU

 

Foto: Bürgermeister Thomas Schmidinger (von rechts) und Organisator Muk Heigl ließen sich mit weiteren Marktbesuchern über die Angebotde des Sozialverbandes VdK von den Vorsitzenden Leo Knöckl (von links) und Sebastian Wagner aufklären.

Matthusmarkt 14 003

 

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