Tolle Szene am Museumstor

Erlebnis für Schnaitseer Theaterspieler am Hilgerhof - Schöne, nahe Heimat

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„Ja, was ist denn da los? Wer führt uns denn heute durch das Museum am Hilgerhof?“ fragten sich die knapp 50 Schnaitseer Theaterer, die einen wunderschönen Tag an diesem urigen und gemütlichen Bauernhaus und am Eschenauer See verbringen durften. Höhepunkt des Tages war die Führung durch das Museum und das gesamte Anwesen, die wegen der vielen Interessierten Bürgermeister Sepp Reithmeier und Altbürgermeister Hans Spiel in zwei Gruppen teilten …

Allerdings stand noch eine weitere Museumsführerin auf der Matte. Kurzerhand hatten die Schnaitseer eine Szene aus den „Vampertingen“ mit Maria Fischer und Sepp Rieperdinger einstudiert und Sepp Reithmeier spielte spontan mit.

Dann ging´s aber echt los. Reithmeier und Spiel stellten der Theatergemeinschaft die Geschichte des Hilgerhofes und den lebenswichtigen Eingriff des Münchners Tosso E. Herz in kurzweiligen Geschichten vor. So erfuhren die Schnaitseer, dass der Hof in dieser Form um 1724 erbaut wurde, doch der Name „Hilger“ ist bereits im Jahr 1460  im Salbuch des Klosters Seeon  urkundlich erwähnt. Herz baute von 1962 – 65 den Hof zu heimatkundlichen Ausstellungs- und Veranstaltungszwecken um. Dabei entstand auch eine originelle Sammlung alten bäuerlichen Hausrates und alter Arbeitsgeräte, die sogenannte „Herz’sche Heimatstiftung“.

Von 2007 -2009 wurde der Hof durch die Gemeinde Pittenhart, den Landkreis Traunstein und den „Kulturverein Hilgerhof erweitert und erneuert.“ Die Gäste konnten sich überzeugen, dass jetzt eine florierende Dokumentations- und Begegnungsstätte entstanden ist, die eine große kulturelle Bereicherung darstellt.
Der wunderbare Tag begann für die meisten Teilnehmer mit einer Radtour von Schnaitsee, über Frabertsham und Pittenhart zum Hilgerhof. Theaterspieler Christian Westner und seine Familie hatten in Frabertsham für die fleißigen Radler die entsprechenden Radlermassen bereitgestellt..

Am Hilgerhof hatten fleißige Vereinsmitglieder bereits ein Brotzeiten- und Kuchenbüffet vorbereitet. Spielmanager Peter Mühlberger sorgte dafür, dass auf dem grünen Rasen immer was los war. Das Team des Hofes sorgte bis in den frühen Abend dafür, dass es den Gästen weder an Kaffee, noch an kalten Getränken fehlte. Eine kurze Radstrecke führte zum idyllischen Eschenauer See, in dem sich die Theaterer auch äußerlich erfrischen konnten,

Wieder zurück am Hof hatte Andreas Lipold aus Schnaitsee schon das Abendessen vorbereitet. Das rundum positive Fazit des Vorsitzenden Thomas Schachner stand am Ende fest: „Warum immer in die Ferne fahren, wenn in der nahen Heimat so schöne Ziele warten und wir danken dem Team des Hilgerhofes mit Sepp Reithmeier und Hans Spiel an der Spitze für die tolle Gastfreundschaft.“

uk ju

Unser Fotoi: Nachdem Sepp Reithmeier den anwesenden Vampir Graf Krolock (Sepp Rieperdinger, links) begrüßt hatte, freute er sich, dass er den Grafen, samt seiner zugeflogenen Freunde durch das Museum führen konnte.

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