Tolle Ergebnisse an Eiselfinger Schule

Harmonische Entlassfeier mit großem Progarmm

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(kr) Die Schulbesten_KEiselfing – „Auf Wiederseh’n, es war schön!“ Mit diesem Refrain des selbstgetexteten Schlussliedes der Absolventen der Mittelschule Eiselfing fand eine harmonische, familiäre Entlassfeier ihr Ende, deren Motto „Guter Lauf?! Nächster Lauf!“ bereits in der Kirche Anlass zum Rückblick und Ausblick gleichermaßen gegeben hatte. 16 Schülern des 9. Jahrgangs und 27 Zehntklasslern gelang es zudem mit Ernst und Humor gleichermaßen einen sicherlich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Alle Angetretenen schafften die Mittlere Reife, acht Regelschüler und zwei Externe bestanden den qualifizierenden Abschluss. Auf dem Foto: Die Schulbesten.

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Besonders erfreulich war, dass vier Schülern ein sehr gutes Abschneiden im Mittlere-Reife-Zeugnis attestiert werden hatte können, bei drei weiteren stand immerhin noch eine Eins vor dem Komma. Voll Freude konnten alle ihre Zeugnisse aus den Händen des Schulleiters Karlheinz Rieger entgegennehmen. Musikalisch umrahmten die Klassen selbst mit Gesang und Instrumenteneinsatz ihre Feier.

Bereits in der nahezu gefüllten Kirche sorgten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Liedern und Texten für eine besondere Stimmung. Robert Randl spannte mit verschiedenen Lauf-Bildern einen weiten Bogen zwischen Altem Testament und aktuellem Leben, symbolisiert auch durch die in der Kirche ausgelegten Fußspuren, die zum Nachdenken anregen sollten

Schulverbandsvorsitzender Rupert Oberhuber verglich bei der offiziellen Feier in der Aula der Schule den Abschluss mit einer Etappe der Tour de France. Dabei empfahl er den Absolventen, jetzt zwar nicht durch gutes Abschneiden zu euphorisch zu werden, wies aber darauf hin, das gute Angebot auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt zu nützen. Auch wünschte er für die Zukunft das Allerbeste.

Die Elternbeiratsvorsitzende Gabriele Graf empfahl manchem lieber etwas langsamer voran zu gehen und auf dem rechten Weg zu bleiben. Dies sei wohl besser als zu schnell vorwärts kommen zu wollen und dabei auf Abwege zu geraten.

Schulleiter Karlheinz Rieger erinnerte bei aller Freude über die gelungenen Prüfungen und das gute Abschneiden daran, dass es wohl künftig im Bereich der verschiedenen unterschiedlichen Lebensläufe nicht ohne Stolpersteine und Unwägbarkeiten gehen werde. Anstrengungen könnten bei Erfolg aber auch eine euphorisierende Wirkung haben, die zu neuen Leistungen anspornen könne. Zudem freute er sich über die zusätzlichen Anerkennungen der diesjährigen M-10 bei den heimatkundlichen Wettbewerben des Landkreises und der Stadt Wasserburg.

Jörg Zerrenner als Lehrervertreter der Abschlussklassen griff am Beispiel eines gepackten Rucksacks auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben eines Schülers hin. Was Süßes durfte hier nicht fehlen, auch Brotzeitbox Kompass und Notfallpäckchen fanden ihren Platz. Am Beispiel Martin Luther Kings und der von diesem immer mitgeführten Zahnbürste zeigte Jörg Zerrenner aber auch anschaulich auf, dass sich der Einsatz für Gerechtigkeit immer lohne und es wichtig sei, die eigene Würde nicht zu verlieren.

Die Schüler selbst sorgten mit ihrem Sketch nach den Dankesworten von Schülersprecher Johannes für zahlreiche Lacher, bevor die Zeugnisvergabe den offiziellen Teil abschloss.

Der Schulbeste der 9a Andreas Thaller sowie die Zehntklassler Regina Aringer, Monika Späth, und Johannes Hölzl mit einem Zeugnis-Schnitt von 1,33 und Elisabeth Göttsberger mit 1,44 wurden noch besonders geehrt, bevor der gemeinsame Schlusschor die Feier beendete.(KR)

 

 

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