Tagsüber arbeiten – abends studieren

Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaft für den Mittelstand“ neu

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Landkreis – Mit einem neu konzipierten berufs- und ausbildungsbegleitenden Bachelorstudiengang starten der Verein „Vorsprung durch Wissen“ aus München (VWA) und die Hochschule Rosenheim in den Herbst 2013 – unter dem Motto „Tagsüber arbeiten, abends studieren“. Inhalte des Abendstudiums sind unter anderem betriebswirtschaftliche Themenfelder, die Einordnung unternehmerischer Entscheidungen in der globalisierten Wirtschaft und die Bedeutung wichtiger juristischer Rahmenbedingungen – wissenschaftlich fundiert und praxisnah.

Das Studium steht auch Studierenden ohne Abitur mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung und einem Jahr Berufserfahrung offen. Die ersten sechs Studiensemester führen zum Abschluss „Betriebswirt/in VWA“ und sind bewusst generalistisch konzipiert. Im engen Schulterschluss zwischen VWA und Hochschule Rosenheim werden ab dem 3. Semester Vertiefungen für den nach acht Semestern zusätzlich erreichbaren Abschluss „Betriebswirtschaft für den Mittelstand (B.A.)“ angeboten. Dieses Studium schließt mit der Bachelorarbeit ab.

Dozenten des neuen Studiengangs sind Professorinnen und Professoren der Hochschule Rosenheim sowie lehrerfahrene Praktiker aus Wirtschaft und öffentlicher Hand. Studierende haben drei Abschlussmöglichkeiten: Sie schließen ihr Studium nach dem sechsten Semester mit dem VWA Diplom ab, sie starten gleich zum Bachelorabschluss durch oder beenden das Studium mit beiden Abschlüssen. Erfolgreiche Bachelorabsolventen können einen Masterstudiengang anschließen. „Damit schaffen wir eine neue Weiterbildungsperspektive, vor allem für beruflich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mittelständischen Unternehmen“, freut sich Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim. Weiterbildung in der Region – für die Region VWA und Hochschule Rosenheim stehen damit gemeinsam für „gelebte“ Durchlässigkeit im Bildungssystem und leisten einen wichtigen Beitrag, dem zunehmenden Fachkräftemangel und der Abwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften in die Ballungsgebiete wirksam zu begegnen.

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Leiterin der Zweigakademie der VWA in Rosenheim gratulierte der Hochschule und der VWA zu dieser richtungweisenden Kooperation: „Berufliche Weiterbildung mit akademischem Anspruch: Dafür steht die Zusammenarbeit von Hochschule Rosenheim und VWA beim neuen Studiengang BWL für den Mittelstand. Dieses Angebot ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung qualifizierter Nachwuchskräfte in der Region.“

Informationsveranstaltung

Über Zulassungsvoraussetzungen und Studiengebühren informieren die Zentrale Studienberatung der Hochschule Rosenheim unter studienberatung@fh-rosenheim.de oder Tel. 08031/805-2495 und die VWA Zweigakademie Rosenheim unter info@vwa-muenchen.de oder Tel. 08031/365-1451. Der Informationsabend am 9.Juli um 18 Uhr in der Hochschule Rosenheim stellt das gesamte Studienprogramm und die Dozenten vor. Mehr Informationen vorab unter www.vwa-rosenheim.de und www.fh-rosenheim.de.

Über die VWA

Mit Erfahrung, Qualität und Effizienz zum Erfolg: Seit 1922 bietet die gemeinnützige VWA München als eine der größten VWA’en in Deutschland berufsbegleitende Weiterbildung auf Hochschulniveau mit den Schwerpunkten Betriebswirtschaft und Informatik. Seit über 30 Jahren ist sie auch am Standort Rosenheim aktiv. Unsere USP’s: Der generalistische Ausbildungsansatz und hochkarätige Dozenten. Renommierte Hochschul- und Universitäts¬professoren sowie erfahrene Praktiker lehren an der VWA. Das durchgängige Weiterbildungskonzept öffnet auch Personen ohne Abitur den Weg bis zum akademischen Grad. Nach dem Abschluss „Betriebswirt (VWA)“ oder „Informatik-Betriebswirt (VWA)“ können sich die Absolventen zum Bachelor of Arts (B.A.) weiterqualifizieren und anschließend in Masterprogramme einsteigen.

Die Hochschule Rosenheim

Sie verbindet als wichtigste Bildungsstätte Südostoberbayerns ein regionales Profil mit internationalem Renommee. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit. Sieben Fakultäten und ein Institut bieten in 25 Studiengängen eine anwendungs- und praxisbezogene Ausbildung an. Die über 5.000 Studierenden profitieren von einer hervorragenden technischen Ausstattung der Werkstätten und Laboratorien, der intensiven persönlichen Betreuung und einer anspruchsvollen Lehre, die ihnen überdurchschnittlich gute Karriereperspektiven eröffnet. Im Sommersemester 2013 nehmen rund 140 Professoren Aufgaben in Forschung und Lehre wahr.

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