Stefan und Johannes die Besten

Ehemalige Kathrein-Azubis aus Albaching und Rott geehrt

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Albaching/Rott – Nach ihrer Berufsausbildung bei der KATHREIN-Werke KG in Rosenheim erreichten drei ehemalige Azubis einen 1,0-Schnitt: Stefan Punzet aus Rott und Johannes Konrad aus Albaching  sowie Daniela Inninger aus Schechen. Im Rahmen einer Feier wurden sie jetzt mit anderen Preisträgern der Georg-Dax-Stiftung“ vom Unternehmen für ihre Leistungen prämiert. „Bildung und Ausbildung erfährt ein junger Mensch – das war wohl schon immer so – nicht erst mit dem Übertritt in eine Mittelschule, in eine Realschule oder ins Gymnasium.“ Davon ist Anton Kathrein, geschäftsführender Gesellschafter, überzeugt…

Ihm zufolge läge es vor allem an jedem Einzelnen, auf die Dauer das Beste aus seiner Zukunft zu machen. Auch nach den jeweiligen Abschlüssen dürfe man ein Leben lang mit dem Lernen nicht aufhören.

Duale Ausbildung stoppt Jugendarbeitslosigkeit

Dieses Jahr fungierte Anton Kathrein erstmals als Stiftungsvorstand des Georg-Dax-Preises. In seiner Laudatio zur diesjährigen Preisvergabe ging er unter anderem auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa ein, welche im EU-Durchschnitt bei 24 Prozent liegt. In Deutschland beträgt diese weniger als acht Prozent. Anton Kathrein ist sich diesbezüglich sicher: „Im Wesentlichen kann dies auf das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland zurückgeführt werden. Die Kombination von schulischem Unterricht und Lernen in Betrieben ist es, die den Erfolg ausmacht.“

„Immer neugierig bleiben“

Im Bereich der Aus- und Weiterbildung bei Kathrein wird mit einer soliden Berufsbasis im Haus auf attraktive Bildungswege abgezielt. Diese sollen zu dualen Studiengängen bis zum Abschluss als Ingenieur weiterführen. Die Kombination der theoretischen Ausbildung mit dem praktischen Arbeiten im Betrieb gewährleistet nicht nur eine berufliche Weiterentwicklung, sondern auch eine direkte Vermittlung von Sozialkompetenzen. „Wir sind der Meinung, dass auch Absolventen eines Gymnasiums ihre weitere Ausbildung nicht nur auf dem theoretischen Weg, sondern in Verbindung mit der betrieblichen Praxis vorteilhaft fortsetzen können“, so Anton Kathrein. „Mein Rat: Immer neugierig bleiben.“

„Über die Georg-Dax-Stiftung“

Die „Georg-Dax-Stiftung“ wurde 1987 von Margrit Dax zum Gedenken an ihren verstorbenen Mann Georg Dax ins Leben gerufen. Ziel war es, Studenten für besonders herausragende Diplomarbeiten mit einer Geldprämie zu unterstützen. 1998 wurde der Stiftungsgedanke erweitert: Auch die besten Absolventen eines Schuljahrgangs bestimmter ausgewählter Schulen, die sich mit einer besonders guten Abschlussprüfung hervorgetan haben, sollten finanziell unterstützt werden.

Die Zuwendung bekommen Einser-Absolventen von Gymnasien in Rosenheim und Raubling, von der Beruflichen Oberschule und der Fachoberschule in Rosenheim sowie von Berufsschulen, in denen Kathrein-Mitarbeiter ausgebildet werden. Stiftungsvorstand ist der Rosenheimer Unternehmer Anton Kathrein. Die Stiftung würdigt auch herausragende Diplomarbeiten an den Hochschulen in Rosenheim und in Mittweida.

Die Stiftungsgründerin, Margrit Dax, starb im 88. Lebensjahr am 8. März 2003. Das Grundstockvermögen der Stiftung stammt aus ihrem Privatvermögen.

Georg Dax war ein enger Vertrauter und Generalbevollmächtigter von Ing. Anton Kathrein, dem Gründer der KATHREIN-Werke KG. Die Stiftung hat bislang für schulische Leistungen stolze 524.303,55 Euro ausgeschüttet. Über den Förderverein der Rosenheimer Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Rosenheim, kamen bislang zur Auszeichnung von hervorragenden Diplomarbeiten weitere 107.000,00 Euro hinzu, wodurch sich nun ein Gesamtbetrag von 631.303,55 Euro ergibt.

 

 

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