Staudham: Rund 1300 Unterschriften

Initiative am Donnerstag beim Petitionsausschuss in München

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sabine riemer„Das hätte ich nicht geglaubt, dass sich so viele für unseren Badeplatz einsetzen.“ Sabine Riemer, die Sprecherin der Initiative „Rette den Staudhamer Badeplatz“ (wir berichteten) ist seit gestern unterwegs, um alle Unterschriftenlisten einzusammeln und zeigte sich äußerst zufrieden mit der Aktion. Die Listen, die knapp einen Monat öffentlich aus lagen, sowie die Online-Liste der Wasserburger Stimme werden am Donnerstag in München die Petition der Initiative für den Erhalt des Badeplatzes unterstreichen. Indes – auch die politische Schiene scheint noch nicht ganz ausgereizt zu sein …  

Riemer: „Ich hab‘ ein paar nette Zeilen von Bezirksrat Sebastian Friesinger aus Albaching, den wir auch angeschrieben hatten, bekommen.“ Auch wenn er keine konkrete Aussage zur Rettung des Badestrandes gemacht habe, so habe Friesinger doch versichert, dass er seit fast einem Jahr ein Unterstützer der Angelegenheit sei. Leider hätten viele Gespräche und Verhandlungen noch keinen Erfolg gebracht, so Friesinger, „doch das Anliegen wird weiterhin von vielen Seiten unterstützt“.

Am Donnerstag geht’s jetzt nach München. „Die Petition ist ein Mittel, das eben nur eine Privatperson ergreifen kann. Sie bietet eine zusätzliche Möglichkeit, den Badestrand zu erhalten. Ich bin nach wie vor positiv gestimmt, dass es noch eine Wendung zum Wohle der Bürger Edlings und der umliegenden Gemeinden geben kann“, so Sabine Riemer. Gemeinderäte aus Pfaffing seien sogar von sich aus auf die Initiative zugekommen, um die Petition zu unterstützen. Ebenso gute Kontakte gebe es auch nach Wasserburg und zu der Edlinger UBG, „wofür ich sehr dankbar bin“.

Enttäuscht zeigte sich Riemer jedoch von Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer, der sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung gegen die Petition „und damit gegen den Erhalt des beliebten Badestrandes“ ausgesprochen hatte (siehe auch: http://www.ubg-edling.de). „Für mich nicht verständlich, wie ein Bürgermeister das Wohl eines Einzelnen über das von 1300 Bürgern stellen kann“, so Riemer.         HC

 

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23 Gedanken zu „Staudham: Rund 1300 Unterschriften

  1. Lasst doch den Badeplatz. Denkt`s doch auch mal an die Kinder. Für die Kleinen gibts doch nichts Schöneres, als zu schwimmen.

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  2. Ein klasse Einsatz Frau Riemer! DANKE

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  3. Patrizia Marchetti

    Die Entscheidung des Besitzers sollte respektiert werden.

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    1. Danke für den Beitrag von Patrizia Marchetti: Frau Riemer sollte auch mal die Entscheidung des Besitzers aktzeptieren. Bürgermeister Schnetzer hat dies verstanden, deshalb hat er auch sicherlich seine Aussage getroffen. Da braucht Frau Riemer gar nicht enttäuscht sein, dies ist Realität.

      Ich möchte mal sehen, wenn Frau Riemer über ihr Eigentum (wenn sie eines hat) nicht selbst verfügen könnte…. sondern andere mitreden möchten……

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      1. Naja ,,, es ist ja auch nicht so, dass Herr Irlbacher nur einen Grund hat ,,,,

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  4. Also ne für den Haufen muss man sich aber sowas von Schämen, das EIGENTUM eines anderen nutzen, aber wehe der sagt nein – dann macht man dem das Leben mit medialem Bombardement zur Hölle…

    Wir sind hier in Deutschland in einem Rechtsstaat nicht im tiefsten Kommunismus, wenn der Besitzer eines Grundstücks „Nein“ sagt dann ist das sein Recht!

    Wie heißt es so schön gibt man ihnen den kleinen Finger…

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    1. Das Lesen von Gesetzen erleichtert die Rechtskenntnis:
      Art. 141 der bayerischen Verfassung: Der Genuß der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, das Befahren der Gewässer und die Aneignung wildwachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang ist jedermann gestattet.

      Dabei ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. Staat und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten und allenfalls durch Einschränkungen des Eigentumsrechtes freizumachen sowie Wanderwege und Erholungsparks anzulegen.

      Art. 158: Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit.

      Ich glaube kaum, dass man die bayerische Verfassung als kommunistisch bezeichnen kann.

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      1. (von der Redaktion gekürzt)… da muss ich mich doch direkt einschalten.

        1. Die bayerische Verfassung ist durchaus kommunistisch geprägt, wer im Geschichtsunterricht aufgepasst bzw. gesunden Menschenverstand ansetzt weiß auch warum.
        2. Die bayerische Verfassung ist zwar ne nette Geschichte, wird aber in definierten Punkten von der deutschen ausgehebelt und diese wiederum von der EU.
        So viel zur „Rechtskenntnis“ des Schreiberlings.

        Immer wieder lustig wie Leute versuchen, die Allgemeinheit zu verblöden, die „Deutschland hat keine Verfassung“s Fraktion findet ja auch gerne regen Zulauf wegen solcher Halbwahrheiten.

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        1. Eine wirklich vollmundige Aussage, die Sie da tätigen, Erhard: Die bayerische Verfassung wird also vom deutschen Grundgesetz (vermutlich meinen Sie das) und von der EU (da weiß ich nun wiederum gar nicht, was Sie damit meinen), ausgehebelt.

          Eine wirklich extravagante Erkenntnis, die wohl kein Politiker egal welcher Couleur und kein Verfassungsrechtler teilen wird. Die Bestimmungen der bayerischen Verfassung haben Bestand und gelten, insbesondere was die genannten Artikel angeht. Mir ist nun nicht klar, warum man die Allgemeinheit verblödet, wenn man auf diese Artikel hinweist.

          Augenwischerei betreibt man allerdings, wenn man behauptet, dass die Grundsätze „Eigentum verpflichtet“ und „Freier Zugang zu Naturschönheiten“ nicht mehr gelten. Das wäre eben dann verfassungswidrig. Eben drum gilt: Erst (Gesetze) lesen, und dann Behauptungen aufstellen.
          Nicht kommentierenswert ist eigentlich die Aussage, die bayerische Verfassung wäre kommunistisch geprägt. Ich persönlich hätte damit überhaupt kein Problem. Aber auch für diese vollmundige Aussage werden Sie selbst in rechtesten CSU-Kreisen nicht allzuviel Anhänger finden. Allenfalls in Lagern noch weiter rechts, die ohnehin Probleme mit der Verfassung haben, wird man sich von solchen Äußerungen begeistern lassen.

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  5. Familie Hudlberger

    Vielen Dank für die vielen schönen und sonnigen Stunden mit meiner Familie an Ihrem wunderbaren See.
    Wir waren über 20 Jahre Stammgäste an diesem herrlichen Ort.
    Doch leider geht alles Schöne mal vorbei und irgendwie wieder woanders weiter.
    Durften viele nette Freunde kennenlernen (Elfi usw.).
    Ein herzliches Vergelt´s Gott an Frau Riemer für ihr Engagement und Familie Kleinhenz für die Sauberkeit, Zucht und Ordnung.
    Scheeeeeeeeeeeeeeeeeeee wars.

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  6. Hallo liebe Leute, ich verstehe die Familie Irlbacher total, wenn sich die Benutzer des Badeplatzes einigermaßen vernünftig aufführen würden und ihre Hinterlassenschaften wieder wegräumen, wäre mit Sicherheit Herr Irlbacher kooperativ und auch gesprächsbereit.
    Auch kann man verstehen, dass die Familie sonntags ihr Grundschtück verlassen möchte, ohne dass es von Fremden (nicht Edlingern) zugeparkt ist und nach der Heimkehr dieses auch wieder ungehindert befahren können will.

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    1. Liebe Anna,
      waren Sie überhaupt schon einmal am Badeplatz? Denn dann würden Sie keinen so großen Schmarrn daher reden und schreiben.
      Der Badeplatz ist immer sauber, denn jeder Badegast räumt seine Hinterlassenschaft auf, dafür sind große Abfalltonnen vorhanden.
      Wenn H.Jrlbachers Einfahrt zugeparkt ist, so kann er einen Abschleppdienst beauftragen, das Fahrzeug abzuschleppen.

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      1. Hallo J.

        Genau das ist das Anliegen von Hernn Irlbacher, denn die Tonnen sind zwar vorhanden. aber sie werden nicht benutzt. Herr Kleinhenz kümmert sich zwar sehr gut um die Angelegenheit, aber alle großen Hinterlassenschaften kann er auch nicht bewältigen.

        Vom Thema abschleppen vor der Haustüre, haben sie anscheinend überhaupt keine Ahnung, da das Abschleppunternehmen erst vom Geschädigten beauftragt und voraus bezahlt werden muss – siehe auch § 15a StVO.
        Soll ein Herr Irlbacher in Vorleistung treten, um ein Fahrzeug abschleppen zu lassen (das wahrscheinlich 2-3 Stunden dauert) um nachher über Rechtsweg die Kosten für jeden einzelnen PKW wieder einzuklagen?

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        1. Hallo Anna,
          ich komme um 7.oo Uhr zum Baden, der Platz ist sauber, ich komme um 21.oo Uhr, der Platz ist immer aufgeräumt. Also wird doch hier von Fam. Kleinhenz der Badeplatz reingehalten.
          Welche vorhandenen Tonnen, die nicht benutzt werden, meinen Sie?
          Welche große Hinterlassenschaften meinen Sie überhaupt? Ich habe bis jetzt keine gesehen.

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  7. schnetzer joachim

    Man kann sich bei der Familie Irlbacher nur bedanken, dass sie es Jahrzehnte lang ausgehalten hat. Wenn Frau Riemer das vor ihrer Haustüre hätte, würde sie vielleicht anders denken. Außerdem wundere ich mich, warum Frau Riemer jede Woche eine Plattform kriegt, um in ihrer Sache Werbung zu machen. Schade eigentlich. die Berichterstattung ist immer pro Badeplatz. Ich auf jeden fall freue mich wenn der Badeplatz der Natur zurückgegeben wird.

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    1. Christian Huber Beitragsautor

      Anmerkung der Redaktion: Lieber Jokl Schnetzer, es ist nicht Sabine Riemer, die diese Plattform bekommt, sondern es sind die 1400 Menschen, die den Badeplatz lieben und sich in die Listen eingetragen haben. Beste Grüße, Christian Huber

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  8. Liebe Familie Irlbacher, bitte teilen Sie doch weiter mit uns dieses wunderbare Fleckerl der Erde, wir finden dort Ruhe und Erholung und würden dies weiter sehr schätzen und pflegen, können es einfach nicht glauben, dies nicht mehr nutzen zu dürfen, Bitte , bitte.

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  9. Denkt vielleicht mal jemand an die kleinen Kinder der Familie Irlbacher, die auch schon unter diesem Mobbing leiden.
    Es ist privat, auch wenn es schade ist…Punkt

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    1. Sabine Riemer

      Sehr geehrte „Vroni“,
      Sie werden ganz sicher nie ein böses Wort von mir gegen die Familie gehört haben oder jemals hören!
      Das liegt mir absolut fern, es geht einzig um die Sache und eine Petition ist nun mal eine öffentliche Angelegenheit,
      bei der Menschen sich bewußt & schriftlich äußern, ob sie dafür sind.
      Die öffentlichen Kommentare derer, die den Badestrand erhalten wollen, sind zumeist bittend und
      in der Regel höflich, was ich von den Gegnern der Petition manchmal nicht unbedingt behaupten kann.
      Spätestens jetzt bitte ich um Fairness bei den Aussagen –
      „Mobbing“ ist, und darum schalte ich mich hier einmalig zu, ein so negativ behaftetes Wort ,
      das ich im Zusammenhang mit der Petition absolut ablehne . Es wird eine rechtliche Entscheidung geben und ich
      Bitte alle sie zu akzeptieren – Befürworter und Gegner, man wird sehen…

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      1. So, jetzt reichts aber wirklich allmählich. Ich habe das dumpfe Gefühl, dass die Kommentare, die eigenartigerweise nun eher „Pro Vernichtung des Badeplatzes“ lauten, hier immer mehr werden .Dies ist doch sehr eigenartig, da es vor einigen Wochen ja noch ganz anders aussah. Wer, oder Was steckt da dahinter? Es geht hier um einen Ort, an dem sich Personen einfinden, um ihre Freizeit in der Natur verbringen zu können. Der Badeplatz war immer sehr ordentlich und sauber. Herr Irlbacher hat sein „Domizil“ ja auch nicht erst seit gestern an diesr Position. Es sollte doch vielmehr die Frage gestellt werden, was und mit welchen Mitteln kann man beide Seiten zufrieden stimmen? Dass man nun auf Frau Riemer losgeht, die wirklich enorm engagiert ist, den Badeplatz zu erhalten, ist einfach unter der Gürtellinie. Endlich einmal jemand, der sich gegen die schon größtenteils gefallene Entscheidung auflehnt. Ich zolle ihr meinen größten Respekt. Frei nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer den Erhalt dieses Platzes nicht wünscht, hat entweder keine Familie, ist ein Feind von Badefreuden….oder ein einseitiger Anhänger des Herrn Irlbacher. Aber wie es so schön heißt: Geld regiert die Welt. Mir persönlich kann es ja eigentlich egal sein, wo ich zum Baden hinfahren muß, denn ich bin, Gott sei´s gedankt, in der Lage, meine Familie ins Auto zu packen und aus dieser, leider immer mehr familienfeindlichen Gegend, zu flüchten. Leid tun mir nur alle, die diese Möglichkeit nicht haben, und denen ein Stück Lebensqualität geraubt wird, nur weil es
        einem Herrn zuviel wird. Der hätte sich ja auch einmal ein bisschen früher zu Wort melden können und nicht erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

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  10. „Franz“ …..schämen? ….. „gibt man ihnen den kleinen Finger…“…. Bitte wo sind wir hier???

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  11. 1) Jeder der behauptet, der Badeplatz sei verschmutzt lügt entweder oder war noch nie da!

    2) Möchte ich mal sehen wie die Kommentare hier wären, wenn in Kürze jeder Waldbesitzer „sein“ Eigentum für die Öffentlichkeit schließen würde.

    3) Sind und waren die Argumente des Besitzers vollkommen aus der Luft gegriffen.

    4) Hoffe ich natürlich, dass die Kinder nicht wirklich „gemobbt“ werden. Das wäre schrecklich und natürlich nicht fair. Sollte es Menschen geben die auf persönlicher Basis um den Badeplatz kämpfen: hört auf damit-bleibt sachlich!

    5) Kämpfen Frau Riemer und Co fair. Danke, dass sie sich so einsetzen! !

    Bitte Herr Irlbacher lenken sie endlich ein und unterbreiten sie der Stadt ein akzeptables Angebot. Es muss doch einen Weg der Einigung geben!!

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    1. Es ist sehr schade, diese Seite scheint sehr fest in Hand der Staudhamer See Gegner zu sein und von daher haben Sie mit rationellen – ehrlich gemeinten Argumenten – leider keine Chance und man kann es genauso gut bleiben lassen.
      Nun kann man klicken was man will….

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