Start in einen neuen Lebensabschnitt

Abschlussfeier bei der Mittelschule Eiselfing - „Vergesst eure Heimat nicht!“

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Kirche Brot als Beispiel des WerdensEiselfing – „Lernt einfach euer Leben lang, dann könnt ihr nichts falsch machen!“ Mit dieser Aufforderung schickte Schulleiter Karlheinz Rieger die Abschluss-Schüler der Mittelschule Eiselfing in ihren nächsten Lebensabschnitt. Alle 20 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, Zwölf davon mit dem Gesamturteil „gut“ bewertet, konnten sich bei der diesjährigen Abschlussfeier dabei über das Erreichen der Mittleren Reife freuen, 13 Schüler schafften den Qualifizierenden Abschluss in der 9. Klasse.

Bereits in der kirchlichen Feier wurde das Generalthema „Zukunft“ aufgegriffen. Robert Randl zeigte dabei anschaulich am Werden eines Brotes auf, wie viele Hände von der Aussaat bis zum fertigen Produkt nötig seien. Gleichermaßen kämen ja auch Menschen nicht fertig auf die Welt, betonte er. Viele Hände müssten da schieben ziehen und auch manchmal tragen. Wichtig dabei sei aber immer, dass dieser gemeinsame Prozess alle gleichermaßen betreffe und die Zukunft als ein Miteinander zum Wohle aller gesehen und unter dem Beistand Gottes gestaltet werden sollte.

Schulverbandsvorsitzender Georg Reinthaler empfahl den Absolventen in seinem Grußwort, sich nicht verbiegen zu lassen, Herausforderungen sollten angenommen, Verantwortung übernommen werden. „Vergesst auch eure Heimat nicht!“ war seine Abschlussbotschaft, bevor er für die Zukunft alles Gute wünschte.

Die Elternbeiratsvorsitzende Margit Neef forderte die Schüler auf, das Leben positiv zu sehen, und die Schule auch als schöne Zeit in Erinnerung zu behalten. Das Vertrauen auf die eigenen Kräfte sollte die Zukunft aller bestimmen.

Schulleiter Karlheinz Rieger erinnerte die Anwesenden an den immer schneller werdenden technischen Fortschritt, der sich in Zukunft kaum entschleunigen lasse. Zudem wisse vor allem niemand heute wirklich, was in Zukunft gekonnt und gewusst werden müsse, betonte er. Wissen anhäufen sei aber sicher nicht verkehrt, Wikipedia könne auch in Zukunft das eigene Hirn nicht ersetzen.

Die Abschluss-Klassenleiter Angelika Hofmeister und Tim Butzke zeigten humoristisch am Beispiel des „Kreuzfahrtschulschiffes“ MS Eiselfing die einzelnen Etappen und Stationen einer langen Bildungsreise auf. 40 „Matrosen“ hätten jetzt erfolgreich den Zielhafen erreicht. Vertrauen, Humor, Toleranz und Durchhaltevermögen seien jetzt auf der nächsten Etappe die Schlüssel zum Erfolg

Die Schüler selbst sorgten mit ihrem Sketch nach den Dankesworten für zahlreiche Lacher, bevor die Zeugnisvergabe den offiziellen Teil abschloss.

Die Schulbesten der 10. Klasse, Pia Kamhuber, Sara Prangl und Karina Gruber, wurden dabei noch besonders geehrt. KR

 

Und das sagen die ehemaligen Schüler:

Dana Jakob

Jakob DanaTeilweise stressig, aber erträglich war das letzte Schuljahr schon. Dabei waren einzelne Themen wie Elektrik schon interessanter, als zum Beispiel englische Grammatik. Mit dem Notenschnitt habe ich jetzt die Möglichkeit, an der Mittelschule Wasserburg in den nächsten beiden Jahren bis zur Mittleren Reife zu kommen. Jetzt ist erstmal in den Ferien Reiten angesagt, damit der Kopf frei wird, dann beginnen aber die Vorbereitungen auf den nächsten Schulabschnitt schon. Großes Ziel ist später Pferdewirtin zu werden oder Reiten als Therapie – vielleicht das auch mal als Selbständige anzubieten.

Katrina Gruber

Gruber KatrinaDer Besuch der Grund- und Mittelschule Eiselfing bereitete mir viel Freude, da ich sowohl von der Schule, als auch von den Lehrern begeistert war. Bei den Abschlussprüfungen erzielte ich das beste Ergebnis in Mathematik. Zu meinen Lieblingsfächern zählten Mathe und Wirtschaft. Ich freue mich, ab September in meine berufliche Zukunft starten zu können, um den Beruf der Erzieherin zu erlernen. Mein SPS 1 (Sozialpädagogisches Seminar) werde ich im Kindergarten Fridolin Pusteblume in Schonstett absolvieren. Zur Schule gehe ich an die Fachakademie für Sozialpädagogik in Mühldorf am Inn.

 

Pia Kamhuber

Kamhuber  Pia„Ich habe mich in meiner ganzen Schulzeit gut mit den Lehrern und meinen Klassenkameraden verstanden, weshalb die zehn Jahre für mich sehr angenehm waren. Am leichtesten in der Abschlussprüfung ist mir Mathe gefallen, so dass ich in dieser Prüfung auch mein bestes Ergebnis erzielt hab. Meine Lieblingsfächer in den letzten Jahren waren Mathematik und Wirtschaft. Auch wenn ich die Schulzeit sehr vermissen werde, freue ich mich sehr auf meine Ausbildung als Industriekauffrau, die ich ab dem 1. September bei der Firma MEGGLE starten werde.“

 

Sara Prangl

Prangl  Sara„Meine zehn Jahre lange Schulzeit war wirklich schön, wobei das letzte Jahr richtig stressig geworden ist. Dennoch habe ich diese Zeit sehr genossen. Am leichtesten bei den Abschlussprüfungen ist mir Mathe gefallen, auch wenn ich in Deutsch und Englisch mit der gleichen Note abgeschlossen habe. Meine Lieblingsfächer waren Deutsch, Englisch und Wirtschaft. Einerseits werde ich die Schulzeit vermissen, da ich ja auch meine Klassenkameraden nicht mehr täglich sehe. Andererseits freue ich mich sehr auf meine Berufsausbildung als Bankkauffrau, die ich ab dem 1. September in der Volks- u. Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG antreten werde.“

 

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